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Absolventen der Berufsakademie Melle feierten Abschluss arbeitsintensiver Jahre Wichtige Etappe auf dem Weg zur Führungsposition

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rop Melle. Die Berufsakademie Holztechnik (BA) zeigt Profil – und das bereits seit zehn Jahren. Am Freitag nahm der siebte Jahrgang der Meller Studieneinrichtung seine Abschlussurkunden entgegen. Die erfreuliche Nachricht prangte für die 15 Absolventen bereits auf den Einladungskarten: „Bestanden!“

Im Forum überreichte ihnen Gerd Holtkamp, Vorsitzender des Trägervereins der BA, die Urkunden zum Ingenieur Holztechnik: „Sie haben diesen tollen Titel heute zugesprochen bekommen – und Sie können stolz darauf sein.“ Immerhin liegen sechs arbeits- und studienintensive Semester hinter den jungen Ingenieuren, die mit ihren Zeugnissen die Eintrittskarte für die berufliche Karriere lösten. Doch mit dem Abschluss sei erst eine Etappe gemeistert, mahnte Holtkamp: „Hören Sie nie auf, sich weiterzubilden.“

Flexibilität und Leistungsbereitschaft bescheinigte die stellvertretende Bürgermeisterin Christina Tiemann den Absolventen des siebten Jahrgangs. Die besten Abschlussarbeiten lieferten dabei mit einer glatten 1,0 Tobias Dreier und Marcus Hirschhorn ab. In der fünfteiligen Abschlussprüfung erzielte Stephan Meyer mit der Note 1,32 das beste Ergebnis. Ihm gratulierte BA-Direktor Joachim Martin auch mit der Note 1,42 zur besten Gesamtleistung aller sechs Semester. Doch das duale Studium ist ohne das Engagement der Praxisbetriebe nicht denkbar. Stellvertretend für die vielen Ausbildungsleiter, die in den Partnerunternehmen der BA die Studierenden fördern und fordern, dankte Martin deshalb Ludger Schütte von den Nobilia-Werken, Uwe Hohenadel von Nolte Küchen und Herbert Zinnecker vom Holtkamp-Möbelwerk. Durch die enge Verknüpfung von Berufsakademie und Wirtschaft studieren die angehenden Ingenieure in Melle „aus der Praxis für die Praxis“. Zusätzliche Qualifikationsmöglichkeiten bietet ihnen dabei der Kooperationsvertrag mit REFA-Nordwest.

Die Bescheinigung zum REFA-Prozessorganisator händigte Olaf Keisker, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von REFA-Nordwest, aus: „Sie haben nun das Rüstzeug, um betriebliche Prozesse zu analysieren, zu gestalten und zu optimieren“. Mit einem Förderpreis für ausgezeichnete Abschluss- und Diplomarbeiten ehrte der Verband dabei Michael Macke, Markus Hirschhorn und Pascal Wenzel.

Mit dem Ende des Studiums an der Berufsakademie Melle sind die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung jedoch nicht ausgeschöpft. Aus dem sechsten Jahrgang wechselten deshalb zehn Ingenieure an die Berufsakademie Dresden. Im Forum gratulierte Prof. Dr. Andreas Hänsel, Studiengangsleiter Holztechnik an der BA Dresden, Lars Eberlei, Roland Niesse, Johannes Heitmann, Daniel Busche, Johannes Kuhl sowie in Abwesenheit Andreas Flechsing und Knut Külzer zum Titel des Diplom-Ingenieurs.

Ihre Abschlusszeugnisse und Urkunden zum Ingenieur Holztechnik nahmen von der Berufsakademie Holztechnik Melle entgegen: Christian Borgelt (Nobilia-Werke, Verl), Jan Coßmann (Reuter Innenausbau, Esens), Tobias Dreier (Oeseder Möbel-Industrie Wiemann, Georgsmarienhütte), Marcus Hirschhorn (Paschen & Companie, Wadersloh), Maik Högemann (Bausch Linnemann, Sassenberg), David Kirsch (Nolte Küchen, Löhne), Jan Koblitz (Specht, Fehmarn), Erik Krüger (Berner Ladenbau, Osnabrück), Hendrik Lehnen (Wellemöbel, Paderborn/Detmold), Michael Macke (Holtkamp Möbelwerk, Melle), Stephan Meyer (Nolte Küchen, Löhne), Jan Rodenberg (Heitz Furnierkantenwerk, Melle), Jens Schnittfinke (Meisterwerke Schulte, Rüthen-Meiste), Pascal Wenzel (Jowat, Detmold) und Tobias Wiesbrock (frink Business, Gütersloh). In Melle wird seit Beginn des neuen Studienjahres neu gerechnet: Mit dem Modell „2+3=4“ bietet die Berufsakademie erstmalig die Möglichkeit, Ausbildung und Studium in nur vier Jahren zu verknüpfen.


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