Mit Kulturprogramm und Eisbahn Meller Weihnachtsmarkt mit 67 Buden eröffnet


Melle. Der traditionelle Meller Weihnachtsmarkt mit Budendorf, Kunsthandwerk, Kulturprogramm und Eisbahn hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Das wurde bei der offiziellen Eröffnung mit heißem Glühwein in knackiger Kälte deutlich.

Die heimelige Atmosphäre im Budendorf vor dem Rathaus und am Kohlbrink versetzte einheimische und auswärtige Besucher augenblicklich in eine besinnliche vorweihnachtliche Stimmung. Zu den Klängen des Blasorchesters TSV Westerhausen-Föckinghausen versammelten sich die Gäste vor der Bühne.

67 bewährte und neue Aussteller

Dort eröffneten Bürgermeister Reinhard Scholz und Organisator Michael Sutmöller die 16-tägige Veranstaltung mit großem Lob und Dank für die Akteure. „Wir geben nur den Rahmen. 67 bewährte und neue Aussteller füllen den Weihnachtsmarkt mit Leben.“ Vom Baubetriebsdienst bis zu den Vorstandsmitgliedern der Werbegemeinschaft wie Ralf Küchenmeister und Raphael Stock hätten alle gemeinsam für jedes noch so kleine Detail gesorgt.

Eine Portion Krebs, bitte

„Zehn Holzbuden werden von Ehrenamtlichen geführt, unter anderen der Petri-Stand mit 77 Marmeladensorten und vielem mehr“, erläuterte Sutmöller. Zwei Aussteller wurden auf der Bühne mit Urkunden besonders geehrt für 25-jährigen Einsatz: Margit Staab sammelt mit ihrem Team am gemeinsamen Waffelstand KfD/Kolping für soziale Zwecke. „In diesem Jahr spenden wir für Erdbebenopfer in Italien und die Palliativstation im CKM.“

Jürgen Walschuss, bekannt als Urgestein für Pizza und Crépe, erzählte von den Anfangsjahren, als er den Besuchern seine Waren erstmal erklärte: „Kaum einer wusste, was ich da mache. Pizza war noch ziemlich unbekannt, daher bestellten die Leute mit großer Skepsis eine Portion Krebs.“

„Diesen Termin verpassen wir nie“

„Diesen Termin verpassen wir nie“, erzählten Angelika und Reiner Göhner, die mit Enkeltochter Romy aus Bünde gekommen waren und am Glühweinstand Schneemannpunsch tranken. „Hier ist mehr Kunstgewerbliches an den Ständen. Die adventliche Stimmung mit Beleuchtung zwischen den Kirchen und Rathaus ist einmalig.“

Allerlei probieren und kaufen, hieß es anschließend für die Besucher: Vom Selbstgebackenen und -gestrickten bis zum Kunsthandwerk wie Vogelhäuser, Spieluhren, Schmuck, Kerzen, Lichtspiele, Holzspielzeug, kuschelige Teddybären, Wellness-Artikel und Weihnachtsdekoration.


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