Diakoniestiftung bittet um Geld Spendenaktion in Melle: Helfen vor Ort

Eine nahezu leere Geldbörse in den Händen: Das ist auch in unserer Region häufig Realität. Foto: Jens Kalaene/dpaEine nahezu leere Geldbörse in den Händen: Das ist auch in unserer Region häufig Realität. Foto: Jens Kalaene/dpa

Melle/Bad Essen. Helfen! Das ist das erklärte Ziel der Diakoniestiftung im Osnabrücker Land. Gemeinsam mit dem „Meller Kreisblatt“ und dem „Wittlager Kreisblatt“ ruft sie daher zur großen Weihnachtsspendenaktion auf, die auch von Prominenten der Region unterstützt wird.

Überall in den Geschäften glänzt es adventlich und die Märkte locken mit Glühwein zum geselligen Beisammensein und zum Kaufen weihnachtlichen Zubehörs. Jeder scheint mit sich selbst beschäftigt zu sein. Häuser und Wohnungen werden dekoriert, Geschenke für die Familie gekauft. Wie immer im Winter ziehen sich die Menschen in ihre ganz persönliche Umgebung zurück.

Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, dass es mitten unter uns Menschen gibt, die jeden Cent dreimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Einsamkeit, Armut im Alter, ebenso aber auch bei jungen Menschen, Notlagen wie Wohnungslosigkeit, Probleme für Kinder und Familien oder Krankheit sind nur einige Themen, die berücksichtigt werden.

Ohne Bürokratie

„Wir möchten mit den eingehenden Spenden unbürokratische Hilfe leisten und ausdrücklich die Not unserer Mitbürger vor Ort nicht vergessen“, betonte Heiko Grube, Kuratoriumsvorsitzender der Diakoniestiftung Osnabrücker Land. Er erinnerte an den Hausbrand im Altkreis Wittlage in der Adventszeit 2016, als Spendengelder sofort schnell und unbürokratisch helfen konnten.

Aus Nächstenliebe

Prominente aus der Region zeigen mit ihren Statements, warum sie die Spendenaktion unterstützen. Die unbürokratische Hilfe dabei betonen alle. Außerdem verweisen sie auch auf die Nächstenliebe, mit der die Diakonie mit ihrer Stiftung dem christlichen Glauben einen lebendigen Ausdruck verleiht.

Mit Spendenquittung

Auch in diesem Jahr werden wieder wöchentlich erscheinende Zeitungsartikel über die Themen berichten, die Spende aufrütteln. Außerdem wird aufgezeigt, wohin die Gelder hinfließen könnten. Jeder Spender erhält eine Spendenquittung, für die aber bitte eine genaue Adressenangabe auf dem Überweisungsformular eingetragen werden muss. Bei Spenden bis 200 Euro gilt der Überweisungsträger als Spendenquittung. Außerdem werden die Leser unserer Zeitungen über den Spendenstand auf dem Laufenden halten.

Heiko Grube merkt noch an, dass diese Spendenaktion natürlich unabhängig von einer Religionszugehörigkeit ist: Jedem bedürftigen und notleidenden Mensch in der Region kann aus dem Spendentopf geholfen werden.

Spendenkonto Diakoniestiftung:

IBAN DE68 2655 2286 0161 1279 23

BIC NOLADE21MEL

Stichwort „Weihnachtshilfe 2016“


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