Handball: HSG arbeitet an Abwehr Eicken will in Schüttorf Chancen besser nutzen

Resul Azattemür (am Ball) will mit Eicken jede Lücke zum Erfolg in Schüttorf nutzen. Foto: ESVResul Azattemür (am Ball) will mit Eicken jede Lücke zum Erfolg in Schüttorf nutzen. Foto: ESV

Melle. Nach dem 27:25-Erfolg im Derby gegen GMHütte möchte Handball-Landesligist Eicken mit einer verbesserten Chancenverwertung nun auch in Schüttorf punkten. Die HSG hat die spielfreie Zeit genutzt, um weiter an den Automatismen zu arbeiten. An diesem Spieltag wartet mit Grüppenbühren/Bookholzberg die nächste Herausforderung; das Team hofft auf lautstarke Unterstützung daheim.

Am Samstag (19.30 Uhr) tritt die junge Eickener Mannschaft beim FC Schüttorf an. Beide Teams haben sich bisher in der Liga gut präsentiert, sie trennt nach gut einem Drittel der Saison nur ein Punkt. Daher ist ein spannendes und enges Verfolgerduell des Tabellenzweiten beim Fünften zu erwarten. Eine Schüttorf-Reise dürfte sich für ESV-Fans also lohnen.

In dieser Saison wollen die Eickener im Gegensatz zu den Vorjahren auch mal Punkte aus der Grafschaft mitnehmen. Trainer Maik Rapzcinski fordert angesichts der zwei jüngsten Heimspiele ein ruhigeres Agieren seiner Mannschaft im Angriff, um die Torchancen besser vorzubereiten und auch besser zu nutzen. Gerade die Verwertung stellte in den vergangenen Spielen mit etlichen Fehlwürfen, bei denen nicht mal der gegnerische Keeper eingreifen musste, ein großes Problem dar.

Überhaupt mal punkten will die HSG Grönegau-Melle. Trainer Jörg Pag rechnet für das Heimspiel am Sonntag (17 Uhr in Neuenkirchen) mit einem kompakten, ausgeglichen besetzten und sehr robusten Gegner. „Es ist wichtig, dass wir vor Weihnachten noch den einen oder anderen Punkt einsammeln. Mit jedem weiteren verlorenen Spiel wird der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen immer größer“, warnt Pag.

Die HSG hat in der vorigen Woche Sonderschichten eingeschoben, um das schnelle Umschalten zwischen offensiver und defensiver Deckung zu perfektionieren. „Wir müssen im Deckungssystem sicherer werden und uns besser abstimmen. Wir haben zwar den viertbesten Angriff der Liga, aber eben auch die schlechteste Abwehr“, skizziert der Coach des Schlusslichts das Manko. Natürlich wurde auch an der Abschlusseffizienz gearbeitet, schließlich hat die HSG viele Spiele knapp verloren. Eine bessere Torausbeute kann da schnell den Unterschied machen.

Am Sonntag werden Felix Bock, Lukas Vahle, Christian Möllers und Mattis Krystosek verletzt fehlen. Der zuletzt eingesprungene Co-Trainer Björn Tiedtke wird in der zweiten Mannschaft spielen. Daher sollen A-Jugendliche aushelfen.


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