„Missverständnisse mit Männern“ KFD Wellingholzhausen: Basar bringt 12000 Euro


cew Wellingholzhausen. Zur Jahreshauptversammlung der KFD-Wellingholzhausen kamen am Dienstagnachmittag rund 190 Frauen im Haus des Gastes (HdG) zusammen.

Anita Brune, Vorsitzende, begrüßte die Frauen und freute sich über das tolle Resultat des diesjährigen KFD-Basars, der am 12. und 13. November im Canisiusheim stattgefunden hatte. „Der Basar in diesem Jahr war einfach superspitzenmäßig“, betonte die Vorsitzende. Mehr als 400 Tüten Plätzchen, mehr als 80 Kuchen und Torten, Handarbeiten und Selbstgebasteltes haben am Basar-Wochenende für Auftrieb im Ort gesorgt. Der damit erzielte Erlös von 11912 Euro – rund 1000 Euro mehr als im Vorjahr – kann sich absolut sehen lassen. „Das alles kann nur erreicht werden, wenn so viele Leute mithelfen, wie bei uns in Welling“, freute sich Anita Brune, „ich danke euch allen für die gute Mitarbeit.“

Nach dem geselligen Kaffeetrinken hielt Bärbel Neumann, Psychologin aus Dissen, einen Vortrag zum Thema „Konkurrenz unter Frauen – Frauen unter sich“. Mit interessanten Beispielen berichtete sie von den großen Ks: Kirche, Kinder, Küche und Karriere. „Frauen vergessen nicht, sie archivieren“, so Bärbel Neumann über Frauen, die überwiegend auf der Beziehungsebene kommunizieren, weshalb Missverständnisse mit Männern, die überwiegend auf der Sachebene unterwegs sind, laut Bärbel Neumann nicht selten vorkommen.

Monika Sewöster-Lumme und Stefanie Bredenstein berichteten von der Tätigkeit und Entwicklung der ehrenamtlichen Türöffner-Initiative im Ort. Neue Türöffner sind immer willkommen, wie die beiden betonten.

Für langjährigen Besuchsdienst in der KFD ehrte Anita Brune Gerda Weber (30 Jahre Mitglied), Resi Brüggemann (25 Jahre), Elisabeth Guss und Manuela Käller (beide 15 Jahre).

Humorvoll ging es nach den Ehrungen auf der Bühne zu, denn Monika Witte und Ulrike Heitland führten einen Sketch mit unvorhersehbarem Ende auf. Thomas Pfeiffer und die Young Voices steuerten einen gelungenen musikalischen Ausklang bei.

Während kurzer Pausen im Rahmen der Versammlung hatten die Frauen noch die Gelegenheit, auf einem kleinen Basar im Foyer Schönes und Selbstgemachtes zu erwerben, das auf dem großen Basar nicht verkauft worden war. „Es ist aber nur noch eine kleine Auswahl“, schmunzelte Anita Brune angesichts des guten Verkaufsergebnisses vor anderthalb Wochen.


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