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07.11.2016, 17:38 Uhr KOMMENTAR ZUM WEBERHAUS

Speisekarte und Wirtsleute müssen in Melle passen

Kommentar von Christoph Franken

So präsentierte sich die Baustelle noch im April 2016. Foto: Christoph FrankenSo präsentierte sich die Baustelle noch im April 2016. Foto: Christoph Franken

Melle: Die Fortschritte beim Bau des Ausflugslokals „Weberhaus“ in Melle kommentiert für das Meller Kreisblatt Christoph Franken.

Sie laufen gut, die nachgemachten Jausenstationen mit ihren bayrischen Spezialitäten auf der Speisekarte in Bad Iburg (Malepartus) und Bad Essen (Enzianhütte). Ob sich das gastronomische Angebot im Weberhaus daran orientiert, ist zwar noch offen. Aber so wie sich das große Blockhaus jetzt präsentiert, liegt ein solches Konzept nahe.

Schon jetzt aber ist der Jubel von Wirtschaftsförderer Hartwig Grobe berechtigt: Nach jahrelanger Agonie rund um die Immobilie hat sich Manfred Rokossa des traditionsreichen Standorts angenommen und viel Geld in die Hand genommen, um an die guten Zeiten des einst so beliebten Ausflugslokals anzuknüpfen.

Ähnlich wie an der Diedrichsburg aber wird es auf das gastronomische Konzept und die Freundlichkeit der Wirtsleute ankommen, um das Lokal zu einer neuen Anlaufstelle für Tagestouristen werden zu lassen. Der gute Standort allein reicht da nicht. Wenn Hartwig Grobe recht behält, wird die Nachfrage bei den Ausflüglern nach einer neuen Gastwirtschaft im Grünen groß sein. Passen Speisekarte und Wirtsleute, hat Melle sich ein touristisches Standbein zurückerobert.


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