Mordsgaudi beim Oktoberfest 500 Besucher feiern in Welling in bayerischen Trachten

Von Marita Kammeier

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Wellingholzhausen. „Die Krüge hoch, oans, zwoa, gsuffa“. Beim Oktoberfest in Wellingholzhausen tanzten alle Generationen begeistert in bayerischer Atmosphäre bis in die frühen Morgenstunden. Der Hingucker waren eindeutig die Mädchen in traumhaften Trachten und Flechtfrisuren.

Originalgetreue Dirndl, Lederhosen, karierte Hemden und reichlich Fassbier dominierten die Szene beim 13. Oktoberfest im Haus des Gastes.

Fast schien es, als ob alle auf diesen Abend gewartet hätten, um mal wieder richtig zu feiern. Unter den 500 Gästen waren alle Altersklassen vertreten.

Heimatkapelle startet

„Eine halbe Stunde vor der offiziellen Eröffnung hatten wir schon volles Haus“, berichtete Hans-Jörg Haferkamp. Der Dirigent der Heimatkapelle gab den musikalischen Startschuss für die ersten zwei Stunden der musikalischen Unterhaltung. Etwa 50 Ehrenamtliche sorgten für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Nach dem bayerischen Defiliermarsch zelebrierte Matthias Möller, der als Ehrengast aus Braunschweig angereist war, den gelungenen Fassanstich. Unter der Regie von Moderator Dennis Diekmann begann anschließend der Spaß mit traditionellen Wettbewerben beim Baumstammsägen und „Hau den Lukas“.

„Ohne Dirndl läuft heute Abend nichts“ erzählten Julia und Nele, die zum schicken kniekurzen Outfit stilecht geflochtene Zöpfe im langen Haar zeigten. Eine Modenschau an einfallsreichen Trachten zog bei der Polonaise durch den Festsaal: karierte und einfarbige Baumwoll- und Seidendirndl, handbedruckte Schürzen, geblümte, gerüschte, spitzenbesetzte und bestickte Blusen.

Stimmung bis zum Morgen

Dazu trugen die Damen hochhackige Lackpumps, Ballerinas und Stiefel. Doch auch die Herren spielten die bajuwarische Rolle überzeugend in karierten Hemden, Lederhosen, Schlapphüten und Haferlschuhen.

An langen Tischen und Bänken feierte, sang und schunkelte das Publikum ausgelassen, während Hans Schrage und Schutzpatron „Aloisius“ bayerische Schmankerl servierten.

Atemlos tobte die Menge nach Mitternacht zur Gaudi-Mucke der „Gipfelfezzer“ durch den Saal, während etwa 100 Gäste das ausgelassene Treiben in entspannt gemütlichen Runden von der Empore aus beobachteten. Bis in die frühen Morgenstunden hielt die Stimmung an, so dass kaum einer an das Nachhausegehen dachte.


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