Altersgerechte Bewegungen Damen im besten Alter tanzen im Meller DRK-Zentrum

Von Christina Wiesmann


Melle. „Movita“, das steht für Mobilität, Vitalität und Tanz. Tanzen für Damen im besten Alter bietet Tanzlehrer Carsten Külich an. Montags von 15 bis 16 Uhr findet „Movita“ im DRK-Zentrum in der Bismarckstraße statt.

„Kennt Ihr Ireen Sheer?“, ruft Tanzlehrer Carsten Külich, während die Gruppe auf einen neuen Song wartet. „Klar“, rufen Ursula Vesper, Sigrid Bartsch, Britta Thiemt, Irmgard Hippler und Christa Packmohr begeistert, als die ersten Töne von Ireen Sheers „Xanadu“ erklingen. Fünf Damen sind am Montag gekommen, einige haben krankheitsbedingt absagen müssen. „Normalerweise sind wir mehr“, berichtet Ursula Vesper.

Aber was genau ist „Movita “ eigentlich? Die Antwort hat Tanzlehrer Carsten Külich parat.

Richtige Choreografien

„Wir bewegen uns zu Musik“, erzählt er, während die Damen in einer kleinen Pause ein wenig verschnaufen können. „Wichtig ist, dass es altersgerechte Bewegungen sind. Nicht zu schnell, ohne zu hüpfen und wir machen keine Bodenfiguren“, ergänzt der Trainer. Ursula Vesper schmunzelt: „Wir tanzen aber schon richtige Choreografien.“

Vor einem großen Spiegel können die Frauen ihre Bewegungen gut sehen, die Haltung wahrnehmen und sie haben Trainer Carsten Külich im Blick.

Die Schrittfolgen zu einem getanzten V oder einer liegenden Acht werden natürlich trainiert. „Das ist gut für die Merkfähigkeit“, weiß Trainer Külich, „und die Choreografien passen natürlich auch immer zur Musik.“

Dann klatscht er in die Hände. Die Verschnaufpause ist vorbei. Gut gelaunt stürmen die Damen aufs Parkett. „Geht’s Dir gut, Ulla?“, ruft er fröhlich. Ursula Vesper schmunzelt: „Aber sicher. Die Pause war hervorragend!“

Zwischen den Tänzen gibt es Bewegungs- und Mobilitätsübungen mit Schwimmnudeln und Therabändern, am Ende der Stunde dehnen sich alle nach getaner „Arbeit“. Auffällig ist die gute Stimmung in der Gruppe. Jeder passt auf den anderen auf, auch auf körperliche Beeinträchtigungen wird Rücksicht genommen.

79-Jährige dabei

„Ich sitze den ganzen Tag an der Nähmaschine und brauche Bewegung, die mir Spaß macht“, sagt Britta Thiemt nach der Stunde. Sie war am Montag zum zweiten Mal dabei und ist „total begeistert“. Mit 79 Jahren ist Sigrid Bartsch die älteste Teilnehmerin. „Ich bin seit Juni dabei“, erzählt sie fröhlich.

Irmgard Hippler kommt extra aus Dissen. „Ich habe früher viel Sport gemacht und die Bewegung zur Musik gefällt mir sehr.“ Christa Packmohr und Ursula Vesper nicken zustimmend. „Es macht einfach nur Freude“, sind sich die beiden einig. Weitere Informationen für Interessierte gibt es bei Carsten Külich, Telefon 0541/20079124.


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