Beitrag zur Völkerverständigung Schüler aus dem französischen Melle zu Gast im Grönegau

Im Beisein der stellvertretenden Bürgermeisterin Silke Meier (rechts) trugen sich die Schülerinnen und Schüler in das Gästebuch der Stadt Melle ein. Foto: StadtverwaltungIm Beisein der stellvertretenden Bürgermeisterin Silke Meier (rechts) trugen sich die Schülerinnen und Schüler in das Gästebuch der Stadt Melle ein. Foto: Stadtverwaltung

pm Melle. Diese Verbindung steht für Tradition: 25 Schülerinnen und Schüler des Lycée Desfontaines aus Melles gleichnamiger Partnerstadt in Frankreich halten sich zurzeit im Rahmen eines Schüleraustausches mit dem Gymnasium im Grönegau auf.

„Dass ein solcher Austausch auf eine nahezu 50-jährige Geschichte zurückblicken kann, ist zweifellos etwas Besonderes“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Silke Meier, als sie die französischen Gäste und deren deutsche Gastgeber im Namen der Stadt im Jugend- und Kulturzentrum „Altes Stahlwerk“ in Melle-Mitte willkommen hieß. Die Politikerin appellierte an die jungen Menschen, „staatenübergreifend Freundschaften zu schließen, die dann hoffentlich bis in das Erwachsenenalter Bestand haben werden.“

Power-Point-Präsentation

Melle sei eine weltoffene Stadt, machte die Rednerin im weiteren Verlauf ihres Grußwortes deutlich. Diese Tatsache finde ihren Niederschlag nicht nur in zahlreichen Städte-, sondern auch in diversen Schulpartnerschaften – und eine davon werde zwischen dem Gymnasium Melle und dem Lycée Desfontaines in vorbildlicher Weise gepflegt. „Dass zwischen beiden Bildungseinrichtungen zum nunmehr 48. Mal ein Schüleraustausch stattfindet, zeugt von Kontinuität und der Bereitschaft beider Schulen, im Sinne von Frieden und Völkerverständigung zu wirken“, stellte Silke Meier fest. Die stellvertretende Bürgermeisterin wünschte den französischen Gästen einen angenehmen Aufenthalt in Melle und überreichte den mitgereisten Lehrkräften Anne-Sophie Jubien und Ingrid Lambert ein kleines Präsent.

Im Anschluss an die Ansprache der stellvertretenden Bürgermeisterin stellte Cynthia Riebeling das „Alte Stahlwerk“ in einer eindrucksvollen Power-Point-Präsentation vor, ehe sich Gäste und Gastgeber in das Gästebuch der Stadt Melle eintrugen.

Siebentägige Reise

Die französischen Austauschschüler halten sich sieben Tage lang im Grönegau auf. Sie sind in Meller Familien untergebracht. Die Schülerinnen und Schüler absolvieren ein abwechslungsreiches Programm, das erstmalig Französischlehrer Andreas Rörsch vorbereitet hat. „Zu den Höhepunkten zählen dabei unter anderem eine Exkursion nach Wolfsburg mit Besuch von Autostadt und Phaeno und eine Exkursion nach Bremerhaven, in deren Verlauf wir unter anderem das Klimahaus besichtigen werden“, erläuterte der Pädagoge am Randes des Empfangs, dem auch Schulleiter Ludwig Woll, der langjährige Französischlehrer Bernd Reifenberger und der Städtepartnerschaftsbeauftragte der Stadt, Gottfried Müller, beiwohnten. Darüber hinaus umfasst das Besuchsprogramm unter anderem einen „Aktiven Schultag am Gymnasium“ und eine Wanderung durch die Meller Berge.


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