Absage vom Club Rosenhof kommt 2017 nicht nach Melle

Veranstaltet auch das Schlossgarten-Open-Air (heuer mit Cro und Rea Garvey) in Osnabrück: Rüdiger Scholz. Archivfoto: Jens LintelVeranstaltet auch das Schlossgarten-Open-Air (heuer mit Cro und Rea Garvey) in Osnabrück: Rüdiger Scholz. Archivfoto: Jens Lintel

Melle. Der Rosenkavalier klemmt ab: Rosenhof-Inhaber Rüdiger Scholz hat der Stadt mitgeteilt, dass sein Club im kommenden Sommer nicht im Grönegau gastieren wird.

Und das nach all dem Hin und Her. „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ hat Hildegard Knef einst gesungen, für Melle wird es nun vorerst keine regnen. Zumindest nicht im kommenden Sommer.

Zunächst hatte die Stadt die Anfrage des Rosenhofs abgelehnt. Dann wurde das Thema doch noch einmal auf‘s Tapet gehoben. Melle bot dem Osnabrücker Konzertclub die Fläche zwischen Heimathof und Minigolfanlage an, auf der früher das Blüten- und Trachtenfest gefeiert wurde.

Zum Gespräch kommt es nicht mehr

Danach war erst einmal Sendepause. In dieser Woche sollte ein Gespräch zwischen Stadt und Rosenhof-Betreiber Aufschluss darüber geben, ob der Club nun im nächsten Sommer sein Zelt im Grönenbergpark aufschlagen wird oder nicht.

Doch dazu kam es gar nicht mehr. „Leider müssen wir ihnen mitteilen, das wir uns für nächstes Jahr gegen den Standort Melle entschieden haben“, schreibt Rosenhof-Inhaber Rüdiger Scholz an die Stadt. Zur Begründung verweist Scholz darauf, dass die Planungen für 2017 an den Standorten Bramsche, Georgsmarienhütte und Osnabrück schon sehr weit fortgeschritten seien und ein weiterer Standort nicht mehr in die Planung passe. „Das wird mir auch alles zu spät“, sagte Scholz auf Anfrage unserer Redaktion. Die Sachen müssten nun eingetütet werden „und dann hat sich das Konzept eben so entwickelt, dass wir nur in drei Städte gehen.“

Kühle Stellungnahme der Stadt

Die Stellungnahme der Stadt fällt vergleichsweise kühl aus. „Wir haben die Entscheidung von Rüdiger Scholz zur Kenntnis genommen und wünschen ihm für die Veranstaltungen, die er im kommenden Jahr an den Standorten in Bramsche, Georgsmarienhütte und Osnabrück durchführen wird, viel Erfolg“, sagte Mediensprecher Jürgen Krämer auf Anfrage.

Der Rosenhof wird im kommenden Sommer saniert, während dieser Zeit will Scholz mit dem Club auf Zelttour im Landkreis gehen und Partys und Konzerte anbieten.

Fortsetzung in den Folgejahren?

Einen Lichtblick gibt es aber doch: Sollte das Konzept aufgehen, könnte es in den Folgejahren auch ohne Sanierung fortgesetzt werden. „Wir würden dann wieder auf Sie zukommen“, schreibt Scholz an die Stadt.


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