Hausfrauenbund: Rosennachmittag Tische im Meller Hardachstift mit Rosen geschmückt

Kuchen und Rosen –das Erfolgsrezept des Hausfrauenbundes kam auch in diesem Jahr wieder gut an. Archivfoto: Hausfrauenbund MelleKuchen und Rosen –das Erfolgsrezept des Hausfrauenbundes kam auch in diesem Jahr wieder gut an. Archivfoto: Hausfrauenbund Melle

pm/hen Melle. Zum Schluss erklang „Kein schöner Land in dieser Zeit“ und es hätte das Motto des Nachmittags sein können. Mit dem traditionellen Rosennachmittag bereitete der Hausfrauenbund den Senioren des Hardachstifts wieder ein paar schöne Stunden.

Wenn der Herbst ins Land zieht, warten viele Bewohner des Hardachstifts auf den vom Meller Ortsverband im Deutschen Hausfrauenbund (DHB) ausgerichteten traditionellen Rosennachmittag. Auch in diesem Jahr wurde die Tradition fortgesetzt. Die Tische im Speisesaal waren mit farbenfrohen Rosen geschmückt. Ein besonders schönes Gesteck schmückte das Kuchenbuffet. Die von Mitgliedern des Hausfrauenbundes gebackenen Kuchen und Torten sind für die Bewohner des Heims alle Jahre wieder etwas Besonderes.

Nähkreis kümmert sich um Kleidung

Die Vorsitzende des Ortsverbandes, Ingrid Jansen, begrüßte alle Bewohner und Mitarbeiter des Hardachstifts sowie die Damen des Nähkreises herzlich. Der Nähkreis wurde vor 38 Jahren vom DHB gegründet. Vorsitzende war damals Maria Kreuz. Alle 14 Tage kümmern sich die Damen um die Kleidung der Heimbewohner und führen kleine Reparaturen durch.

Rosennachmittag seit 1955

Ingrid Jansen wies darauf hin, dass der DHB den Rosennachmittag schon seit 1955 ausrichtet. Damals war das Altenheim noch in Altenmelle. Als das Hardachstift 1976 eröffnet wurde, stiftete der Hausfrauenbund eine Standuhr, die noch heute in der Eingangshalle steht. 40 Jahre zeigt sie nun schon die Zeit an.

„Kein schöner Land in dieser Zeit“

Nach dem Kaffeetrinken wurden gemeinsam bekannte Volkslieder gesungen und Herbstgedichte vorgetragen. Die Leiterin des Hardachstifts, Mechthild Matthias, bedankte sich herzlich bei den Hausfrauen für den schönen Nachmittag. Ihr Dank galt auch den Damen des Nähkreises. Die Gruppe sei leider kleiner geworden und könne Verstärkung gebrauchen, warb die Heimleiterin um Neuzugänge an der Nadel. Und schließlich klang ein schöner Nachmittag mit dem gemeinsam gesungenen „Kein schöner Land in dieser Zeit“ stimmungsvoll aus.


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