Natur und Kultur entdecken Neue Karte „Radeln durch Melle“ vorgestellt

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Auf sechs neuen Radeltouren Natur und Kultur entdecken: Sali Hussein, Iris Schriever und Carolin Bolte stellten die neue Radwanderkarte für Melle vor. Foto: Simone GraweAuf sechs neuen Radeltouren Natur und Kultur entdecken: Sali Hussein, Iris Schriever und Carolin Bolte stellten die neue Radwanderkarte für Melle vor. Foto: Simone Grawe

Melle. Radfahren liegt voll im Trend. Das trifft auch auf Melle zu. Unter dem Titel: „Radeln durch Melle“ hat die Stadt jetzt eine neue Radwanderkarte vorgestellt.

Der Grönegau gleicht einem „Fahrradies“: 254 Quadratkilometer misst das Gelände zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge, wo Fahrradfahrer nach Herzenslust in die Pedalen treten können. Um den Fahrradtourismus weiter auszubauen, hat das Amt für Stadtmarketing und Kultur unter der Federführung von Iris Schriever sechs neue Touren entwickelt, die auf der Radwanderkarte „Radeln durch Melle“ zusammengefasst wurden.

„Unter dem Motto ‚In Melle gibt es viel zu entdecken‘ bietet jede Route für sich ein Natur- und Kulturerlebnis der besonderen Art,“ ergänzt der städtische Mediensprecher Jürgen Krämer bei der Vorstellung der Karte.

Die neue Karte, die in einer Auflage von 1500 Exemplaren erschienen ist, kann ab sofort in der Tourist-Information im Rathaus am Markt, im Infobereich des Stadthauses am Schürenkamp und bei Sutmöller „Bücher & mehr“ sowie in den Bürgerbüros in Buer, Bruchmühlen, Neuenkirchen, Riemsloh, Wellingholzhausen, Gesmold und Oldendorf zum Preis von vier Euro erworben werden.

Sechs Touren zur Auswahl

Folgende Touren stehen zur Auswahl: die Route M1 Melle-Mitte mit einer Länge von 19,56 km; die Route M2 Buer mit einer Länge von 19,87 km; die Route M3 Riemsloh/Bruchmühlen mit einer Länge von 25,10 km; die Route M4 Neuenkirchen mit einer Länge von 21,31 km; die Route M5 Wellingholzhausen mit einer Länge von 28,43 km und die Route M6 Gesmold/Westerhausen/Oldendorf mit einer Länge 30,60 km.

Die neue Radelkarte wurde in Zusammenarbeit mit dem Grafiker Franz Middendorf geplant und umgesetzt. Die sechs Routen sind unterschiedlich farbig markiert. Neben den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecken wurden auch die jeweiligen Höhenprofile und E-Bike Ladestationen angegeben. Ein Highlight des Druckwerks sind die neuen Radelfotos. Als „Models“ wurden mit Sanja Orgel und André Lieberwirth zwei Auszubildende der Stadt ausgewählt.

Radleitsystem

Zum Hintergrund: Der Tourismusverband Osnabrücker Land hatte in den Jahren 2003 und 2004 in Kooperation mit den Städten und Gemeinden des Osnabrücker Landes ein Radverkehrsleitsystem Osnabrücker Land eingerichtet. Das war notwendig, da bis zu diesem Zeitpunkt keine einheitliche Beschilderung existierte: Jede Kommune hatte ihr eigenes, in sich geschlossenes Radwegenetz. Eine Verknüpfung über Gemeindegrenzen hinaus fehlte. Hinzu kam eine unzulängliche Beschilderung. Diese Defizite konnten schließlich mit dem Konzept beseitigt werden.

Damit nicht genug: Im Jahre 2011 wurde der Masterplan Rad in der Bürgermeisterkonferenz des Städte und Gemeinden des Landkreises Osnabrück als Nachfolge für das Projekt RAVELOS vorgestellt, und kurz darauf folgte der Beschluss, die Qualitätsoffensive „Masterplan Rad“ in die Tat umzusetzen.

Das Ziel dieses Masterplans besteht darin, das bereits vorhandene Netz aufzuwerten, zu erweitern und zu verbessern, um ein nachhaltig beständiges und konkurrenzfähiges Radleitsystem als touristische Infrastruktur anbieten zu können.

Die Maßnahmen des Masterplans Rad dienen zur Erhöhung der radtouristischen Frequenzen auf dem Radnetz und zum Aufbau eines Images als Radlerregion. Ende vergangenen Jahres wurde die Umsetzung des Masterplans Rad für Melle abgeschlossen. Danach hat der Baubetriebsdienst die sechs internen Radrouten ausgeschildert.


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