Heimatfreunde in Buer aktiv Top of Melle: Aussicht bis nach Ibbenbüren

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Um das Umfeld des höchsten Punktes der Stadt von Ästen, Farnkraut, Gras und Brombeersträuchern zu befreien, setzten Norbert Craney (links) und Egon Claus auch Spezialgeräte ein. Foto: Heimatverein BuerUm das Umfeld des höchsten Punktes der Stadt von Ästen, Farnkraut, Gras und Brombeersträuchern zu befreien, setzten Norbert Craney (links) und Egon Claus auch Spezialgeräte ein. Foto: Heimatverein Buer

Buer. Im Rahmen einiger groß angelegter Arbeitseinsätze haben Egon Claus und Norbert Craney vom Heimat- und Verschönerungsverein Buer in den vergangenen Tagen an markanten Wanderwegen im Bueraner Raum etliche Ruhebänke instandgesetzt und umfangreiche Pflegemaßnahmen durchgeführt.

Ein besonderes Augenmerk der beiden Heimatfreunde galt dabei dem Hesterbrink, mit 234,30 Metern die höchste Erhebung des Grönegaues. Nachdem sie den sogenannten „Top of Melle“ bereits sie im Herbst 2014 zusammen mit ihrem Vereinskollegen Hartmut Langenberg freigeschnitten und ausgeschildert hatten, realisierten Claus und Craney jetzt ein weiteres Vorhaben, um den keinen touristischen Anziehungspunkt weiter aufzuwerten: Am westlichen Rand des Waldes, in dem sich der höchste Punkt mit seinem wuchtigen Findling befindet, platzierten der Wegewart und sein Mitstreiter eine schöne Ruhebank. Und zwar an einer Stelle, die bei optimalen Witterungsverhältnissen eine grandiose Fernsicht ermöglicht: über Oberholsten hinweg bis nach Ibbenbüren.

„Ein Kleinod“

„Der höchste Punkt von Melle stellt ein Kleinod unter den Ausflugszielen im Grönegau dar“, erklärte Jürgen Krämer als Vorstandsmitglied des Heimat- und Verschönerungsvereins. Spuren auf den Wegen am und im Umfeld des „Top of Melle“ belegten, dass der Bereich von Ausflüglern gut angenommen wird. Dieses Potenzial hatte der Heimat- und Verschönerungsverein Buer schon vor einiger Zeit erkannt und viel getan, um den Hesterbrink für Wanderer und Spaziergänger zu erschließen. Auch die Markierung des Wanderweges mit einem großen „HP“ (für Höchster Punkt) stößt nach Angaben Krämers bei Ausflüglern auf große Zustimmung. Schließlich biete diese Wegezeichnung eine hervorragende Orientierungshilfe.

Um Bänke gekümmert

Bei weiteren Arbeitseinsätzen erneuerten Egon Claus und Norbert Craney weitere Ruhebänke am Kreuzungspunkt von Steffensweg und Wittekindsweg in Meesdorf sowie am Wanderweg 7 unweit des Roten Pfahls in Meesdorf und an der Zuwegung zum Klimaturm. Außerdem kümmertsen sie sich um die Bänke auf dem Wanderparkplatz an der sogenannten „Schere“ in Buer vor dem Walde sowie an einem weiteren Wanderweg im Einzugsgebiet der Ottoshöhe in den Meller Bergen.


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