Zwölf Mitglieder stellen aus Kunstvielfalt in der Alten Posthalterei in Melle

Von pm/awe

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Am Rande der Vernissage in der Alten Posthalterei in Melle: (von links) Margarethe Kloss-Rittmeister, Gabi Hörsting und Rita Büttner vor einem der ausgestellten Werke. Foto: StadtverwaltungAm Rande der Vernissage in der Alten Posthalterei in Melle: (von links) Margarethe Kloss-Rittmeister, Gabi Hörsting und Rita Büttner vor einem der ausgestellten Werke. Foto: Stadtverwaltung

Melle. Unter dem Leitgedanken „Kunstvielfalt“ präsentiert der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in der Alten Posthalterei seine vierte Mitgliederausstellung: Zwölf Kunstschaffende präsentieren ihre Werke.

Im Beisein vieler Künstler wurde die Ausstellung am Donnerstagabend eröffnet. Eine besondere Note erhielt die Vernissage mit dem Musikstück „Der einsame Künstler“, dargeboten von Hildrun Balz und Dieter Osuch.

Maren Kleine-König vom Amt für Stadtmarketing, Kultur und Tourismus sah in der musikalischen Darbietung einen interessanten Kontrast zur eigentlichen Ausstellung: „Denn im Gegensatz zum ,einsamen Künstler‘ sehen wir hier eine Vielzahl von Kunstschaffenden, denen mein ganz besonderer Willkommensgruß gilt“, sagte sie und zeigte sich angetan „von der Kunstvielfalt, die in dieser Ausstellung zu sehen ist“. Die Stadt freue sich, den Mitgliedern des Kunstvereins die Alte Posthalterei für die Ausstellung zur Verfügung stellen zu können.

„Wir begrüßen es, dass die beteiligten Künstlerinnen und Künstler im Rahmen dieser Ausstellung die Möglichkeit nutzen, eine Auswahl ihrer Werke einem größeren Publikum präsentieren zu können“, betonte Maren Kleine-König, um sodann allen Beteiligten für deren Engagement zu danken.

Im weiteren Verlauf stellte Rita Büttner vom Kunstverein die beteiligten Kunstschaffenden und deren Arbeiten vor: So zeigt Hildrun Balz Werke in Mosaiktechnik aus Recyclingmaterial, und zwar mit dem vielsagenden Titel eine „skurrile Tischgesellschaft“. Doris Bussmann präsentiert Pappmaschee-Formen auf Leinwand, die sie mit Acryl farbig bemalt hat. Und Monika Herbst, die eine eigene Keramikwerkstatt betreibt, tritt mit Keramikobjekten und mit diversen Gebrauchskeramiken an die Öffentlichkeit.

Mit einem farbenfrohen Triptychon zum Thema „Bäume“, gemalt in Mischtechnik auf Leinwand, beteiligt sich Christel Heil an der Ausstellung, während Egon Wermeier mit abstrakten Bildern in Acrylmalerei und Öl auf Leinwand vertreten ist. Gisela Knopf-Fäustlin hat unter dem Titel „Pflanzliche Botschaft“ einen Wandbehang aus handgeschöpftem Papier und Pflanzenfasern gefertigt, der ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist. Außerdem zeigt die Künstlerin das Objekt „Ikarus“ aus handgeschöpftem Papier und Holz sowie ein Gemälde in Mischtechnik.

„Goldener Herbst“ lautet der Titel eines großformatigen Bildes in Mischtechnik mit eingearbeiteten Naturmaterialien wie Baumrinde und Gräser, mit dem Gabi Hörsting ihren Beitrag zum Gelingen der Ausstellung leistet. Mit Tiermotiven in abstrakter und gegenständlicher Acrylmalerei lenkt dagegen Barbara Niehoff-Knappe die Blicke der Kunstliebhaber auf sich, und Silvia Zschockelt punktet mit übermalten Collagen.

Auch Bruno Wolfgramm ist in der Ausstellung vertreten. Er beteiligt sich mit abstrakter und gegenständlicher Acryl- und Ölmalerei und zeigt darüber hinaus farbige Grafikdrucke. Als sehenswert erweist sich auch die fünfteilige Serie „Adrenalin 2016“, die Viola Viehe mit Acrylfarbe auf Leinwand malte. Nicht unerwähnt bleiben darf Rita Büttner. Sie stellt Bilder mit Stadt- und Landschaftsmotiven aus, die in Mischtechnik mit Acrylfarben und Collagen hergestellt wurden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN