Bad Dürrenberg ist am Ball Landesgartenschau: Melles Partnerstadt bewirbt sich

Der Bürgermeister von Bad Dürrenberg: Christoph Schulze. Foto: Christoph FrankenDer Bürgermeister von Bad Dürrenberg: Christoph Schulze. Foto: Christoph Franken

Christoph Schulze (CDU) ist der Bürgermeister von Bad Dürrenberg. Die Partnerstadt von Melle bewirbt sich für 2022 um die Landesgartenschau von Sachsen-Anhalt.

Melle/Bad Dürrenberg. Herr Schulze, wie beurteilen Sie den aktuellen Stand der Städtepartnerschaft zwischen Bad Dürrenberg und Melle?

Die Beziehungen sind gut und es gibt seit Jahren viele Kontakte. Auch die gegenseitigen Einladungen werden von beiden Seiten wahrgenommen. Unser Wunsch ist es aber, diese Kontakte nicht nur auf offizielle Begegnungen zu beschränken, sondern auf eine breitere Basis zu stellen. Ich denke da beispielsweise an Schulen, Kirchen oder Feuerwehren und natürlich an alle Bürger aus beiden Städten. Wir Dürrenberger unterhalten vier Städtepartnerschaften von unterschiedlicher Qualität. Wir werden uns von einer der vier demnächst trennen, aber Melle bleibt auf jeden Fall erhalten.

Das Brunnenfest als das große Stadtfest in Bad Dürrenberg findet am 25./26. Juni statt. Nutzen Sie das, um Bad Dürrenberg mit seiner Saline, dem hübschen Kurpark und der schönen Lage an der Saale bekannte zu machen?

Sie haben recht, Bad Dürrenberg ist zu wenig bekannt. Das Brunnenfest richtet sich daher in erster Linie nicht nur an die Dürrenberger selbst, sondern auch Gäste aus dem Umland. Insbesondere Gäste aus dem benachbarten Leipzig kommen gerne zum Brunnenfest.

Welche Möglichkeit sehen Sie noch, um Ihre Stadt bekannter zu machen?

Seit kurzem eine sehr gute: Unser Stadtrat hat gerade einstimmig beschlossen, dass sich Bad Dürrenberg um die Ausrichtung der Landesgartenschau Sachsen-Anhalt im Jahr 2022 bewirbt. Damit haben wir die Chance, uns bekannter zu machen. Ich denke da unter anderem an den stark frequentierten Saale-Radwanderweg, der unterhalb unseres Kurparks an den Saale-Hängen vorbeiführt. Durch die Laga eröffnet sich die Möglichkeit, den Park nach unten zu öffnen und so die Radler besser auf uns aufmerksam zu machen. Außerdem erhalten wir Geld, um vorhandene Angebote besser zu präsentieren.


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