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08.06.2016, 16:34 Uhr KOMMENTAR

Meller leben Humansimus

Ein Kommentar von Christoph Franken


Die „Aquarius“ während ihres Zwischenstopps im Februar 2016 in Bremerhaven. Foto: Lioba MeyerDie „Aquarius“ während ihres Zwischenstopps im Februar 2016 in Bremerhaven. Foto: Lioba Meyer

Neuenkirchen. Erneut setzen Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel ein aktuelles Thema künstlerisch um:

Vor zwei Jahren war es die international beachtete Graphic Novel „Im Westen nichts Neues“ zum Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren, Nun folgt die Beschäftigung mit den Flüchtlingsdramen im Mittelmeer.

Zwei Beweggründe treibt sie an: Da lockt zum einen die künstlerische Herausforderung, erstmals ein Logbuch mit Skizzen und Bildern von den Ereignissen an Bord zu erstellen. Zum anderen aber bedeutet Humanismus für beide eine gelebte Geisteshaltung der Menschlichkeit. Mit ihrem Engagement für die Ziele von SOS-Mediterranee wollen sie ihren Beitrag dazu leisten, die Hoffnung auf eine friedliche, gerechte und prosperierende Weltgesellschaft zu stärken.

Damit unterstreichen sie zugleich, dass Kulturpolitik von unten nach oben wachsen kann und eben nicht nur staatliche Aufgabe ist.


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