Mit schmucken Gespannen Rasante Fahrten bei Reitgemeinschaft Melle-Ostenfelde

Schmuck rausgeputzt gingen die Gespanne am Fahrertag auf den Platz.

            

              
                Foto: Christina WiesmannSchmuck rausgeputzt gingen die Gespanne am Fahrertag auf den Platz. Foto: Christina Wiesmann

Neuenkirchen. Am fünften Fahrertag der Reitgemeinschaft (RG) Melle-Ostenfelde starteten am Pfingstmontag auf dem Hof Meyer zu Lösebeck zahlreiche schmucke Kutschen mit hübsch ausstaffierten Pferden, Ponys und Fahrern in den insgesamt sechs Prüfungen.

Favoriten gab es nach Angaben des Vorsitzenden der RG Melle-Ostenfelde, Heiner Meyer zu Lösebeck, nicht. „Es ist für Leute, die nicht unbedingt den großen Sport suchen, sich aber trotzdem mal messen möchten“, so Meyer zu Lösebeck.

Interessant sei der Fahrertag auch für all diejenigen, die gerade das Fahrabzeichen gemacht haben und zum ersten Mal ein bisschen Turnierluft schnuppern möchten. So auch bei Dennis Wittrin, der mit „Adria“ und „Trofetta“ im Ponyzweispänner für die RG Melle-Ostenfelde am Fahrertag teilnahm. Mit auf dem Wagen saß die Beifahrerin Antje Meyer zu Lösebeck. Fahrer und Beifahrerin punkteten mit gleichen Hüten, Anzügen und Handschuhen – das ist Stil, wissen die Fahrer, sonst gibt es Abzüge. Antje Meyer zu Lösebeck verriet: „Das Aussehen wird mit bewertet.“

Viele Ponygespanne

Morgens stand die Dressur für die Ein- und Zweispänner auf dem Plan. Deutlich überlegen war dabei die Anzahl der startenden Ponygespanne. „Wer sein Gespann nicht im Griff hat, der muss raus“, so Heiner Meyer zu Lösebeck. Als Mindestbewertung mussten die Gespanne eine 5,0 einfahren, was aber auch allen gelang. Die erfolgreichen Absolventen der Dressur konnten somit am Nachmittag im kombinierten Hindernisfahren starten.

„Jeder startet drei Mal“, betonte Heiner Meyer zu Lösebeck,“morgens wird einmal Dressur gefahren, nachmittags dann zwei Mal Hindernis.“ Der erste Durchgang im kombinierten Hindernisfahren wurde in der normalen Reihenfolge zurückgelegt, im zweiten Durchgang startete dann das langsamste Gespann. Die Gespanne mussten durch aufgestellte Kegel und in der richtigen Reihenfolge zwischen Naturhindernissen durch fahren. „Ganz zum Schluss entscheidet sich dann erst, wer gewonnen hat“, berichtet der Vorsitzende der RG.

Beim „Kombinierten Hindernisfahren“ sicherte sich Joachim Kröger vom RuF Alfhausen am Nachmittag mit seinem Haflinger „Milky Way“ in rasanter und fehlerfreier Fahrt Platz eins. Die insgesamt zwei Umläufe legte er in der schnellsten Zeit zurück.

Die Ergebnisse des Fahrertags der RG Melle-Ostenfelde:

  • Dressur Einspänner Pferde: 1. Dirk Helling, RuF Hunteburg; 2. Mareike Muhle, RuFV Oldendorf.
  • Dressur Zweispänner Ponys: 1. Christian Lehr, ZRFV Versmold; 2. Ann-Christin Schubert, RV Ravensberg; 3. Frederick Horst, RG Melle-Ostenfelde.
  • Dressur Einspänner Ponys: 1. Jasmin Schrap, Mesum; 2. Joachim Kröger, RuF Alfhausen; 3. Mareike Muhle, RuFV Oldendorf.
  • Kombiniertes Hindernisfahren – Einspänner Pferde: 1. Mareike Muhle, RuFV Oldendorf; 2. Dirk Helling, RuF Hunteburg.
  • Kombiniertes Hindernisfahren – Zweispänner Ponys: 1. Rita Springer, St. Georg Georgsmarienhütte; 2. Christian Lehr, ZRFV Versmold; 3. Dennis Wittrin, RG Melle-Ostenfelde.
  • Kombiniertes Hindernisfahren – Einspänner Ponys: 1. Joachim Kröger, RuF Alfhausen; 2. Jasmin Schrap, Mesum; 3. Celine Schrap, RSG Schüttorf.


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