Am Standort Weberhaus Meller Ausflugslokal soll ganz neu entstehen

Das alte Weberhaus steht nicht mehr. In der Baugrube mit der Sandfläche soll ein Holzhaus gebaut werden, das Ähnlichkeit mit der Abbildung des Gebäudes auf dem Plakat hat. Foto: Timomi LustDas alte Weberhaus steht nicht mehr. In der Baugrube mit der Sandfläche soll ein Holzhaus gebaut werden, das Ähnlichkeit mit der Abbildung des Gebäudes auf dem Plakat hat. Foto: Timomi Lust

Melle. Die traditionsreiche Ausflugslokal Weberhaus am Meller Berg, das in den vergangenen Jahren im Dornröschenschlaf versunken war, gibt es nicht mehr. Das Gebäude ist bereits abgebrochen. Am Standort entsteht aber ein neues Ausflugslokal im Holzhaus.

Der Meller Unternehmer Gerhard Manfred Rokossa hat die Immobilie in idyllischer Lage erworben und will an den früheren Glanz des Ausflugsziels anknüpfen. Architekt Stephan Leiwe und der städtische Wirtschaftsförderer Hartwig Grobe sind mit dem Konzept vertraut und geraten ins Schwärmen: „Das wird ne klasse Sache und ein gastronomisches Highlight“, sagte Leiwe. Grobe spricht von einem „Glücksfall für den Tagestourismus“ in Melle.

Grosse Terrasse

Im Mittelpunkt des Neubaus steht ein großes Holzhaus, das zur Zeit von einer Firma in Cottbus hergestellt wird. Das Erdgeschoss mit einer Gesamtfläche von 215 Quadratmetern wird den Gastraum beherbergen, der 160 Quadratmeter groß wird. Im Untergeschoss befinden sich dann die Küche, die Heizung und mehrere Abstellräume. Die mit Natursteinen gepflasterte 150 Quadratmeter große Terrasse wird nach Angaben des Architekten in Richtung der vorhandenen Fischteiche ausgerichtet. Rokossa und Leiwe planen den Rohbau für August/September. „Ziel ist es, das Haus in diesem Jahr wetterfest zu bekommen“, erklärte Leiwe.

„Gutes Gespür“

„Gerhard Manfred Rokossa hat ein gutes Gespür dafür, brachliegende Potentiale zu entdecken und wiederzubeleben“, sagte Grobe und wies als Beispiel auf die frühere Bauruine Schwanenmühle am Maschweg hin.

Als Wirtschaftsförderer sieht Grobe am Traditionsstandort Webehaus für die Stadt gute Chancen, zukünftig auswärtigen Gästen und Tagestouristen ein attraktives Ausflugsziel anzubieten. Melle verzeichne seit einiger Zeit einen steigenden Anteil von Besuchern aus den Beneluxländern. Ob Spaziergänger, Wanderer, ganze Familien oder Tagesausflügler: Mit der neuen Gaststätte werde die die Akzeptanz des Ausflugsziels Meller Berge in Vernetzung mit Wildpark, Diedrichsburg und dem Drei-Türme-Weg mit Sicherheit deutlich gesteigert, so Grobe weiter.

Jausenstation?

Am gastronomischen Konzept wird nach seinen Worten noch gestrickt. Aber das Holzhaus passe natürlich gut zu einer Waldwirtschaft oder einer Art Jausenstation. Die Pächtersuche sei übrigens noch nicht abgeschlossen. Interessenten könnten sich beim Investor unter gm.rokossa@spartherm melden.


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