Neubau soll Ende Juli fertig sein – Erweiterung der Verkaufsfläche Abrissbagger bei Aldi in Bruchmühlen

Von Marita Kammeier

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Melle. Es ist ein imposantes Schauspiel: Auf der Baustelle an der Bruchstraße ist der Abrissbagger seit Tagen aktiv, um Stück für Stück das Dach, die Betonbalken und dann den gesamten Aldi-Markt abzubrechen.

Auf dem Kettenbagger steuert Polier Uwe Neurath zielgenau die Richtung der Sortiergreifer des schweren Gerätes. Die Dachpfannen sind bereits abgehängt. Jetzt kracht das Dachgerüst immer mehr zusammen, wenn der Bagger angreift. Die Betonbalken und –sohle werden entfernt, in Mulden deponiert, bis der Transporter zum Abholen erscheint.

Die Abbrucharbeiten liegen gut im Plan. „Bis Freitagabend, spätestens jedoch am Montag ist der Oberbau komplett fort. Dann sollen nur noch einige Mauern als Windschutz stehenbleiben“, sagt Andreas Holz, während er auf der Baustelle für Ordnung sorgt.

Wenn alles abgerissen ist, wird der Aldi-Markt wieder neu aufgebaut. Dann jedoch in etwas anderer Position entlang der Straße „Zum Kiebitzgrund“. Dort soll die Verkaufsfläche um 300 Quadratmeter erweitert werden auf insgesamt 1 000 Quadratmeter. Als Nutzfläche werden in Zukunft 1.370 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Größeres Sortiment

Geplant sind außerdem ein größeres Kühlwandregal, neue Tiefkühlinseln sowie eine Sortimentserweiterung für den sogenannten Frischebereich (Obst, Gemüse, Frischfleisch und Fisch“, erklärten die Unternehmenssprecher in der Zentrale bei Aldi Nord. Das von Karl Albrecht vor über 100 Jahren gegründete Unternehmen entwickelte sich vom kleinen Geschäft zu einer Unternehmensgruppe mit 35 deutschen Regionalgesellschaften.

Die Filiale des Aldi-Marktes in Bruchmühlen existiert seit nunmehr 16 Jahren. Die Vermieter treten hier auch als Bauherren auf. Parallel wird auch die Filiale in Spradow umgebaut und erweitert. In Kirchlengern entsteht ebenfalls ein kompletter Neubau. Hier wird der alte Markt erst dann abgerissen, wenn der neue bezugsfähig ist.

„Warum muss denn alles abgerissen werden? Hätte nicht auch ein Anbau gereicht?“ Die Frage äußerten Passanten, während sie interessiert die Abläufe auf der Baustelle beobachteten. Dazu meinten die Unternehmenssprecher: „Die Waren sollen in Zukunft großzügiger und komfortabler präsentiert werden und die neuen Märkte somit zum Einkaufsvergnügen für die Kunden werden.“


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