„Happy Sound“ auf die Bühne Heimatkapelle Wellingholzhausen: Hommage an James Last

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Wellingholzhausen. Zu den Konzerten der Heimatkapelle Wellingholzhausen in der Beutling-Halle kamen Freitag und Samstag zahlreiche Besucher. Im Mittelpunkt stand James Last, dessen „Happy Sound“ unvergessen ist.

„Wir spielen ihm zu Ehren eine Hommage“, verriet Dennis Diekmann dem Publikum, bevor der erste Teil des Konzertes begann. Darin: Konzertante Musik aus verschiedenen Genres, Klassik und Märsche, eben besondere musikalische Leckerbissen.

Wie „Coppélia“, das Mädchen mit den Glasaugen, lockere Swing-Musik aus den späten 20er Jahren oder mit „A Night at the Movies“ die temporeiche und dynamische Filmmusik aus „Zurück in die Zukunft“.

„Was für ein schönes Klarinetten-Solo“

Unvergleichlich schön kam „The Terminal – Viktor`s Tale“ daher, mit einem Solo an der ersten Klarinette von Maike Hilmes. Das Stück brachte die Stimmung aus dem gleichnamigen Kinofilm gekonnt rüber. „Was für ein schönes Klarinetten-Solo“, freute sich da auch Chris Stiewe-Dawe.

Dass Blasmusik nicht immer nur bodenständig klingen kann, bewiesen die Musiker der Heimatkapelle bei dem Stück „Heykens´ Serenade“. Sie spielten es in verschiedenen Varianten: von zünftig bayrisch über chinesisch bis hin zu einer toll gemachten und auf uralt getrimmten Grammophon-Version.

Mini- und Jugendkapelle

Dann kamen die Nachwuchsmusiker von Mini- und Jugendkapelle auf die Bühne. Die jungen Instrumentalisten der Minikapelle präsentierten unter der Leitung von Andreas „Andy“ Lux auch das Stück „Summer Nights“ aus dem Musical Grease. Die Jugendkapelle spielte unter anderem „Hold the Line“ von Toto. Mit dabei: die Solisten Johanna Vogelpohl am Altsaxophon und Leonie Potts am Tenorsaxophon.

Eine einzige beschwingte Show

Teil zwei des Abends – eine einzige beschwingte Show. Das wurde auch an den gewechselten Bühnenoutfits der Musiker deutlich. Mit James Lasts „Hip Hop Polka“ begann die Kapelle, das „Medley No. 4“ und die „Beatles“ folgten. Bei „Abba“ gab es die bekannten Klassiker der schwedischen Popgruppe im „Happy Sound“ inklusive rasantem Gitarrenriff zu „Mamma Mia“.

Abends um sieben war die Welt in Welling in Ordnung

Mit „Viva la Vida“ von Coldplay machte die Heimatkapelle einen kleinen Abstecher in die Popmusik der neuen Generation, bevor eines der bekanntesten Stücke James Lasts – „Morgens um sieben“ - das Publikum begeisterte. Das Finale bildete dann nach rund drei Stunden „Mac Arthur Park“.

Unvergessen wird dieses Konzert wohl vielen Besuchern bleiben. Der typische James Last-Sound ließ Partyfeeling in der farblich toll gestalteten und illuminierten Beutling-Halle aufkommen und die Heimatkapelle konnte, verstärkt durch Gitarre, Keyboard, E-Bass und Violinen-Formation alle musikalischen Register ziehen.


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