Buddenbohm neun Jahre an der Spitze Heimatverein Neuenkirchen mit Umsicht geführt

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Mit Blumen wurden die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Ingrid Kuhr, Annelie Buddenbohm und Karin Helle geehrt. Foto: Norbert WiegandMit Blumen wurden die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Ingrid Kuhr, Annelie Buddenbohm und Karin Helle geehrt. Foto: Norbert Wiegand

Neuenkirchen. „Das Heimathaus wird immer mit dem Namen Wilfried Buddenbohm verbunden bleiben“, wies Ortsbürgermeister Volker Theo Eggeling auf eine der markantesten örtlichen Entwicklungen zu Beginn der Amtszeit des ausscheidenden Vorsitzenden des Heimatvereins hin.

Buddenbohm habe den Verein an führender Stelle mit Engagement und großer Umsicht seit 2007 weit nach vorne gebracht, ergänzte der Ortsratsvorsitzende in seinem Grußwort. Auf das drohende Ende des Heimatvereins in dieser Zeit ging auch der stellvertretende Vorsitzende Reinhard Voß in seiner Laudatio ein. Da die Nachfolge von Kurt Liebich nicht geregelt war, übernahm Buddenbohm zunächst Verantwortung als Geschäftsführer, um den Fortbestand des Vereins zu sichern.

Im Jahr 2008 wurde beschlossen, angesichts günstiger Rahmenbedingungen das ehemalige Pfarrhaus anzumieten und in ein Heimathaus umzugestalten. Neben der für den Verein ganz wichtigen Wilhelm-Fredemann-Stube und dem Stadtteilarchiv wurde auch ein Veranstaltungsraum eingerichtet. Dies erwies sich als ein außerordentlicher Katalysator für die rasante Entwicklung des Vereinslebens. So konnten jährlich sechs bis zehn Kulturveranstaltungen durchgeführt werden. Im Jahr 2008 hatte der Verein noch 100 Mitglieder, heute sind es 182.

Einsatz für Versöhnung

Zur Vielzahl der Aktivitäten in Buddenbohms Amtszeit gehörten die Erstellung eines Films über Wilhelm Fredemann, Kulturveranstaltungen auf Schloss Königsbrück in Zusammenarbeit mit dem Ehepaar von Richthofen, die Teilnahme am deutschen Wandertag, die Durchführung des ersten Meller Wandertages und der Neubau der Wanderbrücke nahe des Spilkerweges im Jahr 2012. Reinhard Voß betonte insbesondere „den Einsatz des ehemaligen Vorsitzenden für die Friedens- und Versöhnungsarbeit“ im Zusammenhang mit dem Rshew-Denkmal und den Kirchenglocken.

Wilfried Buddenbohm zieht sich noch nicht ganz aus dem Vorstand zurück, den er weiterhin als Beisitzer unterstützt. Er wird sich aber künftig auf die Pflege des Archivs konzentrieren.


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