Einweihung im Frühjahr Möbelhaus Wohnzentrum in Bruchmühlen modernisiert

Von Marita Kammeier

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Bruchmühlen. Seit drei Wochen arbeiten im Wohnzentrum an der Autobahn-Abfahrt etwa 30 Handwerker, um die großzügige Eingangshalle zu modernisieren. Das ist nach über vier Jahren die letzte Umbauphase des Möbelhauses.

Erste Ergebnisse des fünften Bauabschnitts sind für die Kunden bereits sichtbar, denn der Verkauf geht trotz der Großbaustelle wie gewohnt weiter. Auf der Arbeitsbühne schweben die Handwerker etwa sechs Meter in die Höhe, um an der Deckenwand die neuen knallroten Beleuchtungskörper anzubringen.

Dritte Generation im Familienunternehmen

Auf dem Boden werden inzwischen die letzten grau-gesprenkelten Laminate verlegt, zahlreiche Kartons ausgeräumt und weiße Regale in Position gebracht. „Hier entsteht ein Rondell, das wir zukünftig als Aktionsfläche passend zur Jahreszeit nutzen wollen“, erklärt Jan-Niklas Barre, der ebenso wie seine Schwestern die dritte Generation im Familienunternehmen repräsentiert. Wenn die Bauarbeiten fertig sind, will der Junior dort Gartenmöbel aufstellen.

14000 Quadratmeter Verkaufsfläche

Die 2000 Quadratmeter große Eingangshalle wurde entkernt, Wände und Rasterdecken entfernt, um so die Verkaufsflächen von insgesamt 14 000 Quadratmetern offener und großzügiger zu gestalten. Die neue Halle erstrahlt in weißen und grauen Farben. Kontraste setzen schwarze Wände im umgestalteten und flächenmäßig verdoppelten Leuchten- und Spiegelstudio. Dort wird demnächst auch die Bildergalerie zur Geltung kommen. Trends wie „Junges Wohnen“ mit Retro und Vintage sollen parallel zu zeitlosen Möbeln aus Massivholz angeboten werden und damit jede Generation ansprechen. Das Fachsortiment des Möbelhauses wird aufgestockt mit Haushaltswaren, Heimtextilien, Wohnaccessoires und Geschenkartikel.

Investition in die Zukunft

Die Geschwister Bärbel Schürheck und Rainer Barre sind froh, wenn die letzte Phase der im Jahr 2011 begonnenen Renovierung abgeschlossen sein wird. Die Handwerker werden in zwei bis drei Wochen fertig sein, und im Frühjahr soll die Einweihung sein. „Das ist eine große Investition in die Zukunft, die jedoch notwendig ist, um am Markt zu bestehen“, betonten die Inhaber. „Die fünfte Halle wird noch einmal mehrere hunderttausend Euro kosten“, kalkuliert Rainer Barre, dessen Kinder Sarah-Christin, Anna-Lena und Jan-Niklas bereits im Unternehmen arbeiten.

Firmengründer startete 1973

Auch Firmengründer Erwin Barre verfolgt jeden Tag gespannt die Fortschritte des Umbaus. Der 82-Jährige startete im Jahr 1973 mit der Produktion von Küchenmöbeln, die bis heute besteht. Auf der grünen Wiese baute er das Wohnzentrum und vergrößerte es innerhalb kurzer Zeit von 3000 Quadratmeter auf 14000 Quadratmeter. Heute beschäftigt das Familienunternehmen im niedersächsisch-westfälischen Grenzbereich über 30 Mitarbeiter. „Der Kundenkreis zieht sich wie ein Ei entlang der Autobahn“, meinte der Einzelhändler. Das Kerngebiet sei im Umfeld von 50 Kilometern von Bad Oeynhausen bis Osnabrück und erstrecke sich außerdem bis nach Minden und Lübbecke. Starke Kundenzahlen verzeichne die Verkaufsstatistik auch aus den Städten Melle, Wittlage, Bad Essen und Bohmte, berichtete Barre.

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