Kleiner Michel, großer Held Waldbühne Melle läutet die Winterspielzeit ein


Melle. Ausverkauftes Haus im Festsaal am Schürenkamp zur Premiere von „Winter in Lönneberga – Wie Michel eine Heldentat vollbrachte“. Das Ensemble der Waldbühne Melle hat es wieder einmal geschafft, das Publikum zu begeistern. Der ganze Saal war voll mit kleinen und großen Michel-Fans. Sie alle waren gekommen, um sich die Premiere des Winterstückes, inszeniert von Andreas Pöhler, anzuschauen.

Melle. Ausverkauftes Haus im Festsaal am Schürenkamp zur Premiere von „Winter in Lönneberga – Wie Michel eine Heldentat vollbrachte“. Das Ensemble der Waldbühne Melle hat es wieder einmal geschafft, das Publikum zu begeistern.

Der ganze Saal war voll mit kleinen und großen Michel-Fans. Sie alle waren gekommen, um sich die Premiere des Winterstückes, inszeniert von Andreas Pöhler, anzuschauen.

Flocken rieselten herab, der Winter umhüllt den Katthult-Hof und ganz Lönneberga mit seiner weißen Pracht. Klar, dass Michel (Fynn Borgstadt) da erst mal eine Schneeballschlacht im Sinn hat. Auf der Bühne im Festsaal fliegen die Schneebälle umher, einer landet direkt im Mund von Michels Papa Anton (Herbert Zinnecker). Dafür muss der Lausbub natürlich in den Tischlerschuppen, um über seine neueste Schandtat nachzudenken.

Dabei sind Michels Streiche nie böswillig und geplant schon gar nicht. „Weißt du, was ich machen werde?“, fragt der kleine Junge eines Tages Knecht Alfred (Stefan Hakemeyer). Der antwortet: „Hoffentlich keinen Streich.“ Und Michel gibt ehrlich zu: „Das weiß ich nie vorher.“

Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf, als Michel zu Weihnachten einen Korb voller Leckereien ins Armenhaus bringen soll. Bei den Armen kommen die Würste und der Schnupftabak, den seine Mutter Alma (Silke Borgstadt) zusammengepackt hat, aber gar nicht an, denn die listige Aufseherin Maduskan (Dagmar Stachorra) reißt sich die Köstlichkeiten blitzschnell unter den Nagel. Aber Michel wäre nicht der Michel, den alle seit jeher kennen und lieben, wenn er nicht schon längst einen Plan hätte.

Mit Unterstützung von Alfred und Klein-Ida (Jule Borrmann) setzt Michel seine Idee in die Tat um. Und weil die gemeine Maduskan eben ziemlich gierig ist, landet sie kurzerhand in der Wolfsfalle, die Michel, Alfred und Ida eigentlich für den ominösen Wolf aus den Erzählungen von Kröser-Maja gebaut und mit einer Wurst garniert haben. Ob sie da jemals wieder rauskommt? Wer weiß, wer weiß. Was aber plötzlich allen in Katthult und Lönneberga klar ist, ist, dass ihr Michel ein wahrer Held ist.

Und weil wahre Helden eben viele Bewunderer haben, musste Michel nach der Aufführung sogar Autogramme geben. Für den blonden Lausbub definitiv eine seiner leichtesten Übungen.

Weitere Aufführungen finden im Festsaal am Schürenkamp jeden Samstag und Sonntag bis zum 20. Dezember statt, jeweils um 15.30 Uhr. Am 28. November und am 13. Dezember gibt es Vorstellungen um 10.30 Uhr.

Kartenvorbestellungen unter 05422/42442 oder www.waldbuehne-melle.de .


Besetzung: Michel: Fynn Borgstadt, Michael Schlüter; Anton: Christian Isensee, Herbert Zinnecker; Alma: Silke Borgstadt, Gisela Rosemann-Leiwe; Klein-Ida: Jule Borrmann, Rosa Koepsel; Alfred: Stefan Hakemeyer, Mario Schallenberg; Lina: Ina Wortmann, Sarah Tornesello; Pastorsfrau/Unken-Ulla: Silvia Miloradovic, Alexa Pelzer; Pastor/Arzt/Stolle-Jocke: Ralf Kanke, Harald Unger; Krähwinkelbauer/Trödel-Niklas: Mirco Bäumer, Hans-Georg Böhm; Lehrerin/Krösa-Maja/Maduskan: Dagmar Stachorra, Ute Wohlfahrt; Kinder. Hanna Busch, Charlotte Mattner, Lisa Tabeling, Mette Weitkamp.

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