Schmuckstück und Aushängeschild Neueröffnung auf der Diedrichsburg in Melle

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Neueröffnung auf der Diedrichsburg: Gerda Hövel, Inta Akram, Annika Tegeler-Akram, Andreas Dreier und Heinz Garlich im neugestalteten Rittersaal. Foto: Simone GraweNeueröffnung auf der Diedrichsburg: Gerda Hövel, Inta Akram, Annika Tegeler-Akram, Andreas Dreier und Heinz Garlich im neugestalteten Rittersaal. Foto: Simone Grawe

Melle/Oldendorf. Jetzt ist der Neuanfang auch offiziell: Im Kreise geladener Gäste haben der Verschönerungs- und Verkehrsverein Melle sowie das neue Pächterehepaar die Neueröffnung der Gaststätte „Diedrichsburg“ gefeiert.

„Altes bewahren und Neues wagen“: Nach diesem Motto wollen Inta Akram und seine Ehefrau Annika Tegeler-Akram die historische Burganlage inmitten der Meller Berge nach aufwendigen Renovierungsarbeiten mit einer stilvollen Gastronomie neu beleben. Dabei reicht das Angebot nach dem Konzept „gutbürgerlich mit mediterraner Note“ vom 8-Gänge-Menü für den Feinschmecker bis hin zu Snacks für Wanderer und Familien mit Kindern.

In nur 30 Tagen Kernsanierung ist eine ansprechende Gaststätte entstanden, wobei die neuen Pächter nicht nur eine hohe Investition im sechsstelligen Bereich stemmen, sondern auch jede Menge „man power“ investieren mussten, um das Lokal pünktlich zum 1. August eröffnen zu können: „Ein logistisches Meisterwerk,“ lobte Heinz Garlich als Vorsitzender des Verschönerungs- und Verkehrsvereins .

In seinem Rückblick auf den Neubeginn würdigte Garlich nicht nur die handwerklichen Leistungen, sondern auch das Tempo, mit dem die Sanierung erfolgte, sowie nicht zuletzt das vertrauensvolle Verhältnis zu den neuen Betreibern. Mit ihnen habe man erfahrene Gastronomen mit einem guten Leumund gefunden. Im Interesse der Stadt sei nunmehr ein „Imageprojekt für den Tourismus entstanden: Chapeau.“

Diesen Faden nahm Andreas Dreier gern auf, der die Grüße von Rat und Verwaltung überbrachte. Der Erste Stadtrat lobte das wunderschöne Ambiente der Räumlichkeiten. Sie seien Schmuckstück und Aushängeschild zugleich. Sein Dank galt ebenso dem Verschönerungs- und Verkehrsvereins für sein stetes Engagement. Die Stadt könne sich glücklich über das neu geschaffene Familienausflugsziel schätzen, sagte Dreier.

Es sei „beeindruckend und ansprechend,“ was in so kurzer Zeit geschaffen worden sei, pflichtete Ortsbürgermeisterin Gerda Hövel bei: „Wir sind froh, dass Sie dieses Kleinod bewirtschaften wollen und dass Sie diesen Glanz in dieses Highlight gebracht haben,“ betonte Gerda Hövel, die ebenso wie ihre Vorredner gutes Gelingen für die Zukunft wünschte.

Besonders erfreut nahmen die Gäste zur Kenntnis, dass die Familie Akram die Gastronomie langfristig betreiben wolle:

„Wir sind nicht gekommen, um schon bald wieder zu gehen, sondern wir möchten hier als Rentner wieder herausgehen“, hatte Inta Akram kurz vor dem Start bekräftigt. Positiv bewerteten die Teilnehmer auch, dass ausschließlich Betriebe aus Melle die Aufträge für die Sanierung erhalten hatten.

Als Zeichen des Dankes überreichte Andreas Dreier dem neuen Pächterehepaar ein süßes Präsent, sinnigerweise mit Namen „Merci.“


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