Drei Bäume im Amerika-Hain Bueraner Feuerwehr rettet Bäume durch Bewässern

Von Conny Rutsch

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Buer . Eine neue Disziplin hat die Ortsfeuerwehr Buer in ihrem Kanon. Löschen die Kameraden normalerweise Brände, so bewahrten drei der Feuerwehrmänner drei Bäume auf dem neu angelegten Amerika-Hain des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises vor dem Austrocknen.

Dem Grundeigentümer des idyllisch hinter dem Bueraner Schützenhaus gelegenen Areals, Dieter Finke-Gröne, war am Abend zuvor aufgefallen, dass sowohl der Amerikanische Tulpenbaum aus auch der kanadische Rot-Ahorn ihre Blätter hängen ließen. Er informierte sofort Jürgen Krämer vom Vorstand des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises und der setzte wiederum Stadtgärtner Frank Schoster von dieser Tatsache in Kenntnis.

Nach dem kurzfristig anberaumten Ortstermin lautete die Empfehlung des Fachmannes: „Um an Tulpenbaum, Ahorn und auch dem dritten im Bunde, dem Mammutbaum, Trockenschäden zu vermeiden, sollte der Boden im Umfeld der Bäume gewässert werden – und zwar mit größeren Wassermengen.“

Aber wo bekommt der Deutsch-Amerikanische-Freundeskreis so viel Wasser her? Jürgen Krämer kontaktierte also die Ortsfeuerwehr Buer und für die stand sofort fest: „Wir helfen euch, zumal es sich bei dem Amerika-Hain um einen öffentlichen Erinnerungs- und Erholungsort handelt.“

2000 Liter im Tank

Gesagt und auch getan. So rückte der stellvertretende Ortsbrandmeister Werner Hermsmeyer mit seinen beiden Kameraden Jörn Hermsmeyer und Stefan Gärtner bei Temperaturen von mehr als 30 Grad mit einem Tanklöschfahrzeug an. 2000 Liter Wasser hatten sie im Wassertank des tonnenschweren Gefährts mitgebracht.

Der mit Abstand größte Tulpenbaum erhielt 800 Liter und die beiden eher noch halbwüchsigen Bergmammutbaum und Rot-Ahorn jeweils 600 Liter. Und bereits nach einer halben Stunde war dieser ungewöhnliche Einsatz der Bueraner Feuerwehrkameraden beendet.

Krämer dankte den Feuerwehrleuten im Namen des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises für ihre spontane Hilfe, „die nicht selbstverständlich ist.“ Und Dieter Finke-Gröne hofft, „dass es mit dieser Aktion hoffentlich gelungen ist, die Bäume unbeschadet durch die derzeitige Hitzeperiode zu bringen.“ Das Löschfahrzeug wurde selbstverständlich sofort wieder aufgetankt, um einsatzbereit für zur Verfügung zu stehen.


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