Jedes Mal „fix und fertig“ Melle: Spiel, Sport und Spaß beim Schwimmtraining

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Beim Schwimmtraining in Wellingholzhausen darf neben sportlichem Ehrgeiz auch der Spaß nicht fehlen. Foto: Luisa SpanierBeim Schwimmtraining in Wellingholzhausen darf neben sportlichem Ehrgeiz auch der Spaß nicht fehlen. Foto: Luisa Spanier

Wellingholzhausen. Beim Schwimmtraining für Erwachsene im Wellingholzhausener Freibad kommt neben sportlicher Disziplin auch der Spaß nicht zu kurz: Denn Kraulen, Brust- und Rückenschwimmen werden am besten bei Gruppenspielen im Wasser trainiert, wobei besonders auch Kondition und Ausdauer gefördert werden.

Das findet jedenfalls Uwe Lührmann, der Schwimmmeister des Kurses. Und das Konzept scheint aufzugehen: Denn die „Badze-Schwimmer“ sorgten jüngst beim 24-Stunden-Schwimmen für einen persönlichen Rekord: Mit acht Leuten legten sie im Wasser eine Strecke von 48 Kilometern zurück.

Kurzes Spiel am Ende

Und die „Hardcore-Gemeinde“ wie Lührmann seine Teilnehmer liebevoll nennt, trifft sich seit Ende Mai jeden Mittwochabend und zieht mit eiserner Disziplin ihre Bahnen durchs Wasser. Da ist das Wetter egal, ob Regen oder Sturm, der Kurs findet (im Freibad!) statt. Obwohl er „schönem Wetter natürlich besonders gut besucht ist“, lacht Lührmann. Mit dabei ist seit Kurzem auch Janne Saßenberg, die im DLRG Landeskader Niedersachsen ist und den Kurs zum Trainieren in den Ferien nutzt.

Grundsätzlich trainiert Lührmann Jugendliche und Erwachsene und freut sich über Teilnehmer, die schon einige Grundlagen der verschiedenen Schwimmtechniken beherrschen. Doch trotz der Vorsätze sind nun auch einige Jüngere mit dabei, mit denen der Schwimmmeister kurz im separaten Becken die Grundlagen übt. Der Kurs ist in Melle einzigartig, denn außer beim SC Melle gibt es keine Möglichkeiten für Leute, die das „Bronze-Abzeichen“ haben, schwimmtechnisch zu trainieren.

Zum Schluss wird dann immer noch ein kurzes Spiel gespielt: Zur Entspannung und für das Gemeinschaftsgefühl. Ob Wasserball mit einem großen Gymnastikball oder Reise nach Jerusalem mit Reifen, die auf dem Grund des Beckens liegen: Uwe Lührmann denkt sich immer etwas Neues aus.

„Fix und fertig“, fühlt sich Teilnehmerin Andrea Körber, die zum ersten Mal dabei ist nach dem anstrengenden Training. „Aber es macht Spaß!“, fügt sie lachend hinzu.


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