Von Buxtehude bis Bach Sommerliches Orgelkonzert in Melle mit Kai Kupschus

Kai Kupschus spielt im Rahmen der Sommerlichen Orgelkonzerte in St. Petri. Foto: St. PetriKai Kupschus spielt im Rahmen der Sommerlichen Orgelkonzerte in St. Petri. Foto: St. Petri

pm/hen Melle. Am Mittwoch, 12. August, ab 20.15 Uhr, spielt Konzertorganist Kai Kupschus in der Petrikirche im Rahmen der „Sommerlichen Orgelkonzerte“.

Er hat sich ein Programm mit Musik aus der Zeit der Erbauung der Denkmalsorgel vorgenommen und beginnt mit Werken von Dietrich Buxtehude, dem berühmtesten Vertreter der norddeutschen Orgelschule. Für solche Musik baute Christian Vater die große dreimanualige Orgel in St. Petri.

Dietrich Buxtehude genoss einen solch großen Ruhm, das die Organisten von weither zu ihm nach Lübeck wanderten, unter anderen auch der junge Johann Sebastian Bach.

400 Kilometer zu Fuß

Er ging die 400 Kilometer zu Fuß und verlängerte eigenmächtig seinen Bildungsurlaub um mehrere Monate, um bei Buxtehude zu lernen. Mit Bachs Praeludium und Fuge in Es-Dur endet das Konzert.

Kai Kupschus, geboren 1976 in Hannover, studierte nach dem Abitur an der Hochschule für Musik und Theater Hannover zunächst Kirchenmusik B (1997 bis 2001). Daran schloss sich ein künstlerisches Aufbaustudium im Fach Orgel bei Pier Damiano Peretti an (2002 bis 2004). Von 2006 bis 2009 studierte er Kirchenmusik A an der Hochschule für Künste in Bremen (Orgelklasse Harald Vogel, Hans Davidsson und Tillmann Benfer).

Während des Studiums war er zur Überbrückung einer Vakanz für ein Jahr als Kirchenmusiker am Dom zu Minden angestellt.

Von 2005 bis 2011 wirkte er als zweiter Kirchenmusiker mit Schwerpunkt Kinderchorarbeit an der Stadtkirche zu Bückeburg. Seit Dezember 2011 ist Kai Kupschus als Kreiskantor in Sulingen tätig. Dazu kommen Orgelkonzerte und die Berufung zum Orgelrevisor im Sprengel Osnabrück.

Der Eintritt zu allen Konzerten der Reihe ist frei. Um Spenden am Ausgang wird gebeten.