Juryentscheid nach Wettbewerb „Bueraner Markttropfen“ auserkoren

Von Conny Rutsch

Einstimmige Entscheidung für den „Bueraner Markttropfen“: Wilhelm Hunting, nicht in Jury Tina Vogt (Weinvertrieb), Arend Holzgräfe, Roswitha Wedekind, Martin Böttcher, Ursula Thöle-Ehlhardt und Jürgen Krämer. Foto: Conny RutschEinstimmige Entscheidung für den „Bueraner Markttropfen“: Wilhelm Hunting, nicht in Jury Tina Vogt (Weinvertrieb), Arend Holzgräfe, Roswitha Wedekind, Martin Böttcher, Ursula Thöle-Ehlhardt und Jürgen Krämer. Foto: Conny Rutsch

Buer. Ab September ziehen sie auf den Wochenmarkt in Buer ein: Weine von der mittleren Mosel. Ein Weißwein als Riesling ausgebaut und jeweils zwei Dornfelder Rotweine trocken und halbtrocken werden das Marktangebot immer donnerstags bereichern. Und das exklusiv.

Nun steht auch der Name für die edlen Rebensäfte fest. Der Bueraner Ortsrat und die Marktgemeinschaft hatten Mitte Juli zu einem Namenswettbewerb aufgerufen. Nicht weniger als 60 Vorschläge kamen im Bürgerbüro an, aus denen eine Jury die Qual der Auswahl hatte.

Die Ortsratsmitglieder Ursula Thöle-Ehlhardt, Martin Böttcher und Arend Holzgräfe sowie Ortsbürgermeister Wilhelm Hunting und der Mediensprecher der Stadt, Jürgen Krämer, trafen sich in Buer im „Ma(h)lzeit“, dessen Gastronomin Roswitha Wedekind ebenfalls zur Entscheidung gebeten war.

„Perle vom Roten Pfahl“

Die Wettbewerbsteilnehmer hatten viele Ideen für einen Weinnamen: von „Bueraner Torwächter“ und „Bueraner Rebenhimmel“ über „Martini-Tröpfchen“ und „Perle vom Roten Pfahl“ bis zum „Fritz-Kamping-Wein“ und zum „Grönegauer Friedens-Cuvée“ reichte die bunte Palette der Vorschläge. Nach intensiver Diskussion der Jurymitglieder fiel die einstimmig getroffene Entscheidung auf den Namen „Bueraner Markttropfen“. Er stammt von Gisela Helweg aus Bruchmühlen, die in Kürze einen Präsentkorb als Zeichen der Anerkennung für ihre pfiffige Idee erhalten wird.

„Der Verkauf dieses Weines ist eine hervorragende Möglichkeit, die Vermarktung Buers voranzubringen“, erklärte Wilhelm Hunting. Jürgen Krämer fügte hinzu: „Der Wein mit Lokalkolorit wird sicher ein Geschenk, das über die Grenzen Buers hinweggeht“. Ursula Thöle-Ehlhardt freute sich: „Super, dass sich auf dem Bueraner Wochenmarkt so viele kreative Ideen entwickeln.“

Mit dem „Bueraner Markttropfen“ soll das Marktangebot in der historischen Kirchenburg weiter ausgebaut und aufgewertet werden. Der Moselwein stammt vom Weingut Heller, den Weinvertrieb organisiert Tina Vogt.

Ab dem 10. September wird der Wein zum Preis von 5,50 Euro pro Flasche ausschließlich donnerstags auf dem Bueraner Wochenenmarkt erhältlich sein. Vom Verkauf jeder Flasche des „Bueraner Markttropfen“ gehen 50 Cent an soziale Einrichtungen in Buer, dazu zählen unter anderem die Kindergärten, der Blaue Waggon oder das Fritz-Kamping-Haus.