Auch Modellbauer aufgerufen „Kreative Meile“ Melle: Anmeldungen ab sofort möglich

Mit Liebe zum Detail gebaut: Horst Jurke (links) stellt Karl-Heinz Küchenmeister das Modell der Kirche St. Peter und Paul zu Oesede vor. Foto: StadtverwaltungMit Liebe zum Detail gebaut: Horst Jurke (links) stellt Karl-Heinz Küchenmeister das Modell der Kirche St. Peter und Paul zu Oesede vor. Foto: Stadtverwaltung

pm/hen Melle. Kunstschaffende aus ihrem stillen Kämmerlein herauszuholen und ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren – darin besteht der Zweck der „Kreativen Meile“, die ab dem 3. Oktober drei Wochen lang im Rahmen des Meller Kulturherbstes in der Innenstadt mit einer Vielzahl sehenswerter Exponate aufwarten wird. Um für ein noch abwechslungsreiches Bild in den Schaufenstern zu sorgen, sollen sich erstmalig auch Modellbauer an dieser Aktion beteiligen.

Wie beispielsweise Horst Jurke aus Groß Aschen Der 78-Jährige, von Hause aus Maurer, bastelt seit seiner Jugendzeit mit Leidenschaft. Und was dabei in den vergangenen Jahrzehnten entstand, kann sich wahrlich sehen lassen – von Schiffen wie der legendären „Pamir“ bis hin zu Nachbildungen von Gebäuden, darunter beispielsweise die Alte Posthalterei in Melle-Mitte und die Kirche St. Johann zu Riemsloh.

In den Schaufenstern werden Schmuck und Handarbeiten, Bilder und Skulpturen, Holzschnitzkunst und Weihnachtskrippen zu sehen sein. „Wir hoffen, dass auch dieses Mal viele Kaufleute ihre Schaufenster zur Verfügung stellen, da das Interesse der Kunstschaffenden an der Kreativen Meile nach wie vor äußerst groß ist“, erklärt Sandra Kowaljow, die für die Organisation verantwortlich zeichnet.

In der Vergangenheit sei das Interesse der Aussteller dermaßen groß gewesen, „dass gar nicht alle Bewerbungen berücksichtigt werden konnten“. Bei der Neuauflage im Herbst erhofft die Stadt sich eine ähnlich positive Resonanz.

Die Kreative Meile bietet ausnahmslos Laien die Möglichkeit, einige Arbeiten in den Schaufenstern vorzustellen. „Wir sehen darin eine besondere Form der Kulturförderung“, stellt Karl-Heinz Küchenmeister von der Werbegemeinschaft Melle City fest, der das Projekt begleitet. Es sei immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viele Bürger im Grönegau eine künstlerische Ader besäßen. „Schade ist nur, dass diese Menschen oftmals im Verborgenen arbeiten, ohne dass die Bevölkerung etwas von diesem kreativen Schaffen mitbekommt“, so der Kaufmann. Einen Glücksfall stelle in diesem Zusammenhang Sandra Kowaljow dar, die die Meile stets mustergültig vorbereite, betont Küchenmeister.

Schon jetzt freut sich Sandra Kowaljow auf die Teilnahme zahlreicher Kunstschaffender, die sich bei ihrab sofort unter Tel. 05428/928404 anmelden können.