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Renovierung in der Wilhelm-Fredemann-Oberschule Melle: Baulärm in den Sommerferien

Von Simone Grawe


Neuenkirchen. Sommerferien: Für viele die schönste Zeit des Jahres, um zu verreisen. Das gilt jedoch nicht für viele Handwerksbetriebe. Sie haben Hochkonjunktur. So beherrschen die Handwerker das Bild in der Wilhelm-Fredemann-Oberschule in Neuenkirchen.

Insgesamt 985000 Euro investiert die Stadt, um den Verwaltungstrakt mit seinen Nebenräumen sowie zwei naturwissenschaftliche Räume komplett neu herzurichten, berichtet Finanzdezernent Dirk Hensiek auf Anfrage: „Das Volumen ist damit doch größer als zunächst angenommen.“

Gut im Zeitplan

Das bestätigen auch Klaus Lilier und Mario Simon vom Amt für Gebäudemanagement bei einem Rundgang durch die Schule, wo gegenwärtig das Getöse von Baumschinen, Staub und Dreck die Szene beherrschen. Seit Ferienbeginn sind die Mitarbeiter nahezu aller Gewerke damit beschäftigt, die Räume so zu sanieren und herzurichten, das sie unmittelbar nach den Ferien wieder genutzt werden können.

„Wir liegen sehr gut im Zeitplan,“ urteilt Klaus Lilier mit fachmännischen Blick. Hocherfreut verweist er auf die Kooperation der Schulleitung, dank derer Koordination es möglich gewesen sei, dass mit den Arbeiten bereits zwei Wochen vor den Ferien begonnen werden konnte.

So hätten die Handwerker bereits vor den Ferien die Treppengelände im gesamten Bereich austauschen können. Auch dass mehrere Klassen schon vor dem Schuljahresende geräumt waren, habe sich positiv auf den Zeitplan ausgewirkt.

Kernstück der Umbauten ist der Verwaltungstrakt, in dem derzeit das Lehrerzimmer, Sekretariat, Räume für die Schulleitung, neue Sanitäranlagen sowie zwei Klassenräume von Grund auf saniert werden.

Sämtliche Wände sind herausgerissen worden, ehe jetzt der Umbau entsprechend neuer Brandschutzauflagen erfolgen kann. Mehrere Container vor dem Eingang geben ein Bild von dem entsorgten Material, während drinnen die Maurer, Elektriker, Heizungsbauer, Maler, Fliesenleger und weitere Fachleute an der technischen Gebäudeausrichtung mitwirken. Alles andere als gemütlich sehen im Hauptgebäude die beiden naturwissenschaftlichen Räume aus, die ebenfalls komplett saniert werden. Während der eine Raum auch weiterhin als naturwissenschaftlicher Raum genutzt wird und derzeit auf den neusten Stand der Technik gebracht wird, soll der Zweite zu einem Klassenraum zurückgebaut werden. Klaus Lilier ist zuversichtlich, dass die Arbeiten pünktlich fertig sein werden.