Von A wie Adler bis Z wie Zündapp Polierte Schätze beim Oldtimertreffen des AC Melle

Traumhaft: Bei Sonnenschein ging es durch den schönen Grönegau. Foto: Christina WiesmannTraumhaft: Bei Sonnenschein ging es durch den schönen Grönegau. Foto: Christina Wiesmann

Melle. Sonnenschein, blauer Himmel und sommerliche Temperaturen: Beste Voraussetzungen für die rund 170 historischen Fahrzeuge, die am Sonntag zum Oldtimertreffen des AC Melle gekommen waren.

Auf dem Gelände der Firma Wulbusch tummelten sich Autos, Motorräder und LKWs aus nahezu acht Jahrzehnten. Die Baujahre der gemeldeten Fahrzeuge reichten von 1910 bis 1985. Mit dabei: Bekannte Vertreter der Automobilgeschichte, wie der beliebte VW Käfer. Aber auch weniger bekannte Modelle wie der EMW 327 zeigten sich von ihrer besten, ziemlich blank polierten Seite.

„Ich bin wohl heute zum zehnten Mal hier dabei“, verriet Ernst-Otto Reich aus Delmenhorst. Er ging gemeinsam mit seiner Beifahrerin Bianca Sauermann im Opel Diplomat von 1977 auf die vorbereitete Strecke mit dem schönen Namen „Rund um Melle“. Der Opel-Fan lobte die Organisation der Veranstaltung und freute sich auf den Start: „Die Gegend hier ist sehr schön, und auch die Aufgabenstellung und die Streckenführung sind reizvoll. Hier macht es immer wieder Spaß,“ schwärmt er.

Voll auf ihre Kosten kamen auch die Zaungäste. Sie konnten nicht nur einen ausgiebigen Blick in die Fahrzeuge erhaschen, sondern bekamen von den Fahrern viele Hintergrundinformationen zum jeweiligen Fahrzeug. Auch Peter Langer und Kathrin Schaaf, die im ahorngelben Mercedes Strich 8 an den Start gingen, hatten Interessantes über die Restaurierung ihres Fahrzeugs mit 60 PS und vier Zylindern zu erzählen. „Er hat damals einen neuen Motor mit null Kilometern bekommen“, erzählte Peter Langer kurz vor dem Start, während auf der Hutablage ein typischer Wackeldackel ziemlich putzig in die Sonne blickte.

Auf der Fahrt durch den Grönegau warteten auf die betagten Fahrzeuge und ihre Fahrer einige Sonderprüfungen. Die erste dieser Aufgaben galt es direkt am Start zu absolvieren: In 4.44 Sekunden mussten Lichtschranken auf einer Strecke von fünf Metern durchfahren werden. Für Abweichungen gab esd Strafpunkte. Wer sich komplett vor einer Prüfung drückte, kassierte fünf Strafpunkte.

Nach der dritten Sonderprüfung wartete auf die Fahrerteams ein stärkendes Mittagsessen im Bayrischen Hof. Burkhard Lanfer und sein Team hatten ein leckeres Grillbuffet gezaubert, sodass die Fahrt am Nachmittag über Eicken-Bruche, Bruchmühlen, Riemsloh und Gesmold mit neuen Kräften angetreten werden konnte. Schließlich galt es, noch eine Prüfung zu bestehen, und sich mit möglichst wenigen Strafpunkten einen Platz auf dem Siegertreppchen zu sichern.

Ergebnisse und Platzierungen im Internet unter www.ac-melle.de .


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