Altersmedizin erweitert Meller Chefarzt zieht erfolgreiche Zwischenbilanz

Stationsleiter Stephan Mollenschott, Verwaltungsdirektor Christian Schedding und Chefarzt Peter Fellmann (stehend, von links) freuen sich mit den Patienten über den neuen Aufenthaltsraum. Foto: Niels-Stensen-Kliniken/Daniel Meier.Stationsleiter Stephan Mollenschott, Verwaltungsdirektor Christian Schedding und Chefarzt Peter Fellmann (stehend, von links) freuen sich mit den Patienten über den neuen Aufenthaltsraum. Foto: Niels-Stensen-Kliniken/Daniel Meier.

Melle. Ein halbes Jahr nach Gründung der Abteilung für Altersmedizin im Christlichen Klinikum Melle zieht Chefarzt Peter Fellmann eine positive Bilanz.

„Wir sind von Beginn an immer voll belegt und freuen uns über den großen Zuspruch“, sagt er. Die Abteilung mit 34 Betten sei jetzt um einen neuen Aufenthaltsraum erweitert worden. Neu angeschafft worden sei zudem ein Mobilisierungsgerät. Die Patienten würden je nach Diagnose sieben bis 21 Tage auf der Station verweilen, mehr als die Hälfte der Patienten kehre zurück in das häusliche Umfeld.

Das Team umfasst mittlerweile 41 Mitarbeiter. Dazu gehören Pflegekräfte, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Seelsorger, Sozialarbeiter, Logopäden und Ärzte. Sie betreuen umfassend die meist an mehreren Erkrankungen leidenden Patienten.

„Im Mittelpunkt steht die möglichst frühe und altersentsprechende gezielte Therapie von Patienten im höheren Alter, damit die Patienten im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten einen möglichst hohen Grad an Selbstständigkeit erreichen“, so Fellmann.

Frührehabilitativ behandelt werden Patienten nach einem akuten Vorfall (zum Beispiel Schlaganfall) und nach Knochenbruch (etwa einer hüftgelenksnahen Fraktur des Oberschenkels) sowie solche, die im Rahmen einer anderen Erkrankung eine längere Bettlägerigkeit hatten. Auch akut Erkrankte mit alterstypischen Krankheitsbildern wie Immobilität, Mangelernährung, Gebrechlichkeit, erhöhtem Sturzrisiko sowie Verwirrtheitszuständen und Demenzen zählen zu den Patienten.

Die Abteilung unterstützt aber auch bei der Beantragung von Sozialleistungen und bei der Pflegestufeneingruppierung stationärer Patienten.