Zwei Schülerinnen geehrt IGS Melle für Courage-Projekt ausgezeichnet


cew Melle. Das Courage-Projekt der IGS wurde während einer kleinen Feierstunde in der Mensa mit dem Preis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Außerdem erhielten zwei Schülerinnen den Courage-Preis der IGS für ihr mutiges Engagement.

„Ihr seid die 208. Schule in Niedersachsen, die diesen Titel erreicht“, verriet Peter Kaufmann vom Niedersächsischen Kultusministerium, als er IGS-Leiterin Marlies Brüggemann die Urkunde überreichte. Als Schulleiterin weiß Brüggemann: „Courage heißt Mut. Und es gibt nichts, vor dem jemand Angst haben muss.“

Dass Angst für die Schüler der IGS schon ein Thema sein kann, zeigten sie mit einem ehrlichen Rollenspiel. Die Botschaft: Wir gemeinsam, wir schaffen alles und Courage gibt uns Selbstvertrauen. Mit dem IGS-Rap wurde das Spiel untermalt, Schüler aller Profile rappten ihre Ansicht laut und unmissverständlich heraus: „Der eine kann dies, der andere kann das, alle gemeinsam, so wird das was!“

Diskriminierung und Rassismus haben in der IGS keinen Platz und das soll so bleiben. Seit einigen Jahren findet der Austausch mit Schülern aus Polen statt, in Zukunft ist auch ein Austausch mit einer Schule aus den Niederlanden denkbar. Als Lehrerin Nicole Steinmeyer, die das Courage-Projekt in der IGS leitet, davon erzählt, bricht Jubel bei den Schülern aus. Deutlich wird erkennbar, wie sehr sich alle auf neue Freundschaften und Erfahrungen freuen.

Von seinen negativen Erlebnissen im Schulbus berichtet anschließend der elfjährige Schüler Dimitrie. „Ich wurde im Bus gemobbt“, erzählte er selbstbewusst vor allen Anwesenden. Zwei Schülerinnen der IGS zeigten Courage und sorgten dafür, dass Dimitrie nicht mehr geärgert und ausgegrenzt wird. Dafür erhielten Larissa Paul und Friederike Schulz am Freitag den Courage-Preis der IGS und außerdem eine Menge Applaus von ihren Freunden und Lehrern, die das mutige Eingreifen der beiden Mädchen einfach nur klasse finden.


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