Feuer vertreibt böse Geister Heimatverein Riemsloh zelebriert Mittsommernacht

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Das Abbrennen des Johannisfeuers hat in Riemsloh eine lange Tradition. Foto: Christina WiesmannDas Abbrennen des Johannisfeuers hat in Riemsloh eine lange Tradition. Foto: Christina Wiesmann

cew Riemsloh. Das alljährliche Abbrennen des Johannisfeuers zur Mittsommernacht ist in Riemsloh eine lange und lieb gewonnene Tradition. Der Heimat- und Verkehrsverein hatte auch in diesem Jahr wieder ein beeindruckendes Feuer auf dem Alten Festplatz errichtet, zu dem am Samstagabend viele zusammenkamen.

Immer am Samstag nach dem Johannistag wird das Feuer in Riemsloh entzündet. „Das machen wir bestimmt schon seit 35 Jahren so“, erinnert sich der ehemalige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Riemsloh, Wilhelm Wißmann. Er hatte auch sonst allerlei Geschichten aus seinen 24 Jahren als Vereinsvorstand auf Lager.

Bei einer Bratwurst vom Grill und einem kühlen Getränk wurden Geschichten und Anekdoten erzählt, bis die abendliche Sonne schließlich ein wenig tiefer am Himmel stand.

„Schön, dass Sie alle hier sind“, begrüßte die Vorsitzende des Vereins, Gundel Gunst, die Gäste. Sie freute sich darüber, dass so viele gekommen waren, um diesen alten Brauch der Mittsommernacht und des Johannisfeuers gemeinschaftlich zu pflegen.

„Es sollen mit dem Feuer die bösen Geister vertrieben werden“, so Gunst weiter, die über diesen traditionellen Brauch einige interessante Informationen parat hatte. Und auch an eine weitere Besonderheit hatte sie gedacht: „Außerdem ist heute noch Siebenschläfer.“

Das Feuer brannte schließlich lichterloh und knisterte munter vor sich hin. Die Mitglieder des Heimatvereins stimmten das Volkslied „Kein schöner Land“ an und auch der Mond zeigte sich über dem Festplatz ziemlich passend von seiner besten Seite.


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