Umfrage: Wünsche an den Verein TSV Riemsloh: Der Sport in Bewegung

Von Marita Kammeier

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Die Umfragebox des TSV Riemsloh steht in Sporthallen, Kindergärten und an der Tankstelle. Darauf weisen Sven Kammeyer, Hans-Martin Oberschelp und Karl-Heinz Meyer (von links) hin. Foto: Marita KammeierDie Umfragebox des TSV Riemsloh steht in Sporthallen, Kindergärten und an der Tankstelle. Darauf weisen Sven Kammeyer, Hans-Martin Oberschelp und Karl-Heinz Meyer (von links) hin. Foto: Marita Kammeier

Riemsloh. „Wie sieht der Verein in fünf bis zehn Jahren aus, und welche Sportarten sind dann in der Bevölkerung noch gefragt?“ Diese Fragen stellt der TSV Riemsloh in einer aktuellen Umfrage an alle Altersgruppen.

„Warum sind sportliche Aktivitäten und Bewegung wichtig?“ So lautet eine der ersten Fragen im vierseitigen Umfragebogen. Die Grundschüler im Stadtteil haben das längst in die Tat umgesetzt, denn etwa 80 Prozent der Kinder aus dieser Altersklasse turnen, tanzen oder spielen begeistert Fußball im Verein.

„Der TSV Riemsloh hat eine eindeutige gesellschaftliche Verantwortung“, sagt Karl-Heinz Meyer, der Vorsitzende des Sportvereins mit über 1350 Mitgliedern und 60 gut ausgebildeten Übungsleitern. Das Einzugsgebiet reicht bis nach Melle-Mitte und in die angrenzenden westfälischen Städte Spenge und Rödinghausen. Neben zehn Kernsportarten werden auch Kurse im Gesundheitswesen, Leistungsturnen und Schach angeboten.

„Leider erfüllte der Sportentwicklungsplan für das gesamte Stadtgebiet unsere Erwartungen nicht, da dort nur 100 Riemsloher erfasst wurden“, berichtete der Vorsitzende. So entstand die Idee, eine speziell auf Riemsloh bezogene Befragung durchzuführen. Hans-Martin Oberschelp definiert die Ziele: „Treffen wir noch den Nerv der Zeit? Kennen wir die Wünsche der Bürger, und passt unser Angebot mit Trainern und Übungszeiten?“

Attraktive Sportarten

Damit der Verein auch in Zukunft attraktive Sportarten für alle Generationen anbieten kann, ist es wichtig, die Wünsche zu kennen. Die Umfrage sei die erste Maßnahme dazu, erläutert Sven Kammeyer. Anschließend werde es einen Workshop mit Brainstorming und Arbeitsgruppen geben zu den Themen: „Wo geht die Zukunft hin im Ortsteil? Was bedeutet der TSV Riemsloh?“

Da der Druck und die Verteilung der Umfragebögen an alle Haushalte länger gedauert hat, wird die Abgabefrist bis zum 8. Juli verlängert. Die Fragebögen liegen in den Sporthallen aus oder können im Internet unter www.tsv-riemsloh.de heruntergeladen werden.


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