Interesse an Holztechnik Inder wollen zur Fachschule in Melle

Am Messestand: Lehrer Gerhardt Saathoff, die Schüler Thomas Burmann, Svenja Lülf und Andreas Derksen sowie Lehrerein Anja Stolte. Foto: Christoph FrankenAm Messestand: Lehrer Gerhardt Saathoff, die Schüler Thomas Burmann, Svenja Lülf und Andreas Derksen sowie Lehrerein Anja Stolte. Foto: Christoph Franken

Hannover/Melle. Neben der Berufsakademie Holztechnik stellte auch die Fachschule Holztechnik als Meller Bildungseinerichtung auf der internationalen Leitmesse „Ligna“ in Hannover aus. Die Fachschule gehört zur Berufsschule Melle und bildet staatlich geprüfte Techniker der Fachrichtung Holztechnik aus. „Wir wollen hier auf der Ligna neue Schüler finden, weitere Kontakte zu Firmen aufbauen und uns als Schule innerhalb der Holzbranche darstellen“, umschrieb Ausbilder Gerhardt Saathoff die Ziele des Messeauftritts.

Schon die Planung, der Bau und die Außendarstellung des Standes in Halle 15 lief an der Schule als dreiwöchiges Projekt für die 24 Schüler, die Mitte Juli ihren Abschluss machen. „Das Projekt hat sich stark an der betrieblichen Wirklichkeit orientiert“, erklärte Lehrerin Anja Stolte.

Mit Blick auf die 24 Absolventen in spe, von denen viele parallel zum staatlich geprüften Holztechniker auch noch ihre Meisterprüfung draufgesattelt haben, verwies Saathof auf deren sehr guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. „Sie sind vielfältig und relativ flexibel einsetzbar“, sagte er. Gleichzeitig betonte der Berufsschullehrer aber auch: „Mobilität ist gefragt“.

Mobilität ist gefragt

Das zeigt sich auch bei eingegangenen Jobangeboten: Selbst in Australien und Indien sind Arbeitgeber an den jungen qualifizierten jungen Frauen und Männern der Fachschule interessiert.

Auch umgekehrt tut sich was ganz Neues: Nach Angaben Saathoffs kommen inzwischen sogar Anfragen aus Indien, ob und wie denn junge Inder an der Fachschule ausgebildet werden können. „Ganz offensichtlich gibt es dort ein großes Interesse an unserer Ausbildung.“ Für die Fachschule ergebe sich damit eine ganz neue Situation. „Wir müssen jetzt prüfen, wie wir mit diesen Anfragen umgehen können“, sagte Saathoff.


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