Leere Ecken werden zu Hinguckern Schmuck für Bäume und Beete in Meller Gärten

Von Conny Rutsch



Buer. Farbkleckse wirken gerade dann im Garten besonders schön, wenn die Frühlingsblumen erst erwachen und auch die Zweige von Büschen und Bäumen noch relativ kahl sind.

Besondere Hingucker kann sich jeder Hobbygärtner ohne Aufwand in die leeren Gartenecken holen. Wenn er die blauen Glasflaschen einmal nicht in die Glasmülltonne wirft, sondern im Winter auf die noch nicht belaubten Zweige des Holunderstrauches steckt, wirkt das schon fast wie ein Kunstobjekt. Die Öffnungen der Flaschen sollten auf jeden Fall nach unten zeigen, damit sich darin das Regenwasser nicht sammeln kann. Die Flaschen würden bei einsetzendem Frost sonst platzen.

Abgesägte Birkenäste, die ganz einfach in die noch leeren Beete oder Rabatten gesteckt werden, sind ein Blickfang mit einem bunten Stein oben auf der Sägefläche. Dazu braucht der Gärtner nur ein wenig Acrylfarbe und Klarlack, der die Farbe auf dem Stein hält. Mit Kükendraht umwunden werden die Äste, die sonst im Feuer gelandet wären, ein kunstvoll arrangierter Hingucker sogar für den Abend als Aufhänger für kleine Windlichter.

Ein besonders schön verzweigter Ast wird ebenfalls zum Kunstobjekt, wenn er angestrichen wird. Aufgestellt in einer noch kahlen Rabatte, erhält er seinen ganz eigenen Charme.

Auch ausrangierte Haushaltsgegenstände gehören nicht zwangsläufig in den Müll. Ein ausgedienter Wok bekommt ein paar Abflusslöcher in den Boden, und dann wird er zum ungewöhnlichen Wohnort für die völlig anspruchslosen Haus- und Dachwurze, die auch ohne Blüte mit ihren Wuchsformen eine Augenweide sind.

Die Devise für die kleinen Kunststückchen im Garten heißt einfach Fantasie, um mit und ohne Pflanzen die Blicke an Büschen und in Beeten hängen bleiben zu lassen.


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