Party, Podium und Pflanzaktion Buntes Programm zum Doppeljubiläum in Eicken-Bruche

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Auf drei abwechslungsreiche Tage mit vielen interessanten Begegnungen beim Vier-Dörfer-Treffen freuen sich Erich Walkenhorst, Christa Vogt, Edith Kaase, Christin Wagner, Stephan Leiwe und Martin Schleef (von links). Foto: Petra RopersAuf drei abwechslungsreiche Tage mit vielen interessanten Begegnungen beim Vier-Dörfer-Treffen freuen sich Erich Walkenhorst, Christa Vogt, Edith Kaase, Christin Wagner, Stephan Leiwe und Martin Schleef (von links). Foto: Petra Ropers

Melle. Fähnchen, Grün und bunte Banner schmücken im Sommer die Straßen von Eicken-Bruche: Vom 17. bis 19. Juli 2015 feiert der Ort sein 850-jähriges Bestehen und blickt zugleich zurück auf 50 Jahre grenzübergreifende Freundschaft beim Vier-Dörfer-Treffen. Die Grundzüge des Programms sind inzwischen festgezurrt.

Viele Eickener drängten sich am Donnerstag in der Sporthalle, um sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren. Und die lassen zum Doppeljubiläum drei abwechslungsreiche Tage mit vielen interessanten Begegnungen und persönlichen Kontakten erwarten. Fröhlich, ungezwungen und international geht es dabei am Freitagabend zu.

Im Festzelt an der Sporthalle heißt es beim europäischen Abend dann „Eicken sucht den Superstar“. Gruppen, Vereine und Straßenzüge sind dann aufgerufen, mit kreativen Darbietungen um die Gunst der Zuschauer und der international besetzten Jury zu wetteifern. Eine Wanderung zu historischen Höfen als den Keimzellen des Jubiläumsortes steht am Samstagvormittag auf dem Programm. Auf Gut Bruche genießen Gäste und Gastgeber ein gemeinsames Mittagessen.

Am Nachmittag diskutieren Jugendliche auf dem Podium mit jenen, die bereits die Anfänge des Vier-Dörfer-Treffens miterlebten. Dessen Grundstein legte der damalige Leiter der Eicken-Bruchener Grundschule, Gerhard Granz, im Jahre 1965. Zwanzig Jahre später festigte offiziell eine Charta die Partnerschaft von Eicken-Bruche mit Eke in Belgien, Eiken in der Schweiz und Eecke in Nordfrankreich. Am Samstagnachmittag wird diese Freundschaft offiziell bestätigt – mit der Erneuerung der Urkunden und der Eröffnung eines kleinen Eichenhains.

Jedes der vier Dörfer wird dort eine Eiche pflanzen. Gemeinsam legen sie ein grünes, lebendiges Zeugnis der gewachsenen Freundschaft ab. Und die darf natürlich auch nach Kräften gefeiert werden. Die Showband „Dollies“ spielt dazu am Abend im Festzelt auf. Der Sonntag des Vier-Dörfer-Treffens beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst. Am Nachmittag windet sich ein fröhlicher, farbenfroher Festzug auf insgesamt 4,3 Kilometern durch die Straßen des Ortes.

Alle Gruppen, Vereine und Nachbarschaften sind aufgerufen, den Umzug mit Fußgruppen und Festwagen zu bereichern. Mit dabei ist dann auch die Band „De laatste Drop“ aus Frankreich. Nach dem Umzug darf bei Kaffee und Kuchen im Festzelt nach Herzenslust grenzübergreifend geklönt werden. Ohnehin lässt das Programm zum Doppeljubiläum viel Raum für Begegnungen und persönliche Kontakte.

Der Dank der Vier-Dörfer-Kommission gilt dabei allen Gastgebern, die ihre Häuser, Wohnungen und Herzen für die Gäste aus Belgien, Frankreich und der Schweiz öffnen. Mit mindestens 100 Gästen rechnet der Kommissionsvorsitzende Stephan Leiwe anlässlich des Jubiläums. Weitere Gastgeber werden deshalb noch gesucht. Von sprachlichen Hindernissen sollte sich dabei niemand abhalten lassen. Schließlich haben fast 50 Jahre Vier-Dörfer-Treffen gezeigt: Irgendwie klappt die Verständigung immer.

Nähere Informationen gibt es bei Stephan Leiwe, Telefon 05422/962520, E-Mail s.leiwe@leiwe.de.


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