Beteiligung in Politik Jugendkonferenz in Melle: Mehr Mitbestimmung

Beim Koordinationsgespräch für die Konferenz: Uwe Helmes, Tanja Werges und Karl-Wilhelm Möller (von links). Foto: StadtBeim Koordinationsgespräch für die Konferenz: Uwe Helmes, Tanja Werges und Karl-Wilhelm Möller (von links). Foto: Stadt

pm/stum Melle. Die erste Meller Jugendkonferenz findet am Freitag, dem 23. Februar, ab 8.30 Uhr (Einlass ab 8 Uhr) im Forum Melle statt. Eingeladen hierzu sind alle Jugendlichen ab dem siebten Schuljahr.

Die teilnehmenden Schüler bekommen schulfrei, sofern schulintern nichts dagegenspricht. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur Einführung der dauerhaften Jugendbeteiligung. Dadurch soll jungen Menschen die Möglichkeit gegeben werden, sich aktiv an politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Stadt zu beteiligen und somit von ihrem Recht auf Mitbestimmung Gebrauch zu machen. Die öffentliche Präsentation der Ideen, Wünsche und Vorstellungen, die während der Konferenz entwickelt wurden, erfolgt gegen 16 Uhr.

Der Stadtrat hat sich dazu entschlossen, eine Jugendkonferenz ins Leben zu rufen, um Jugendliche an den politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. „Dabei sollen die jungen Leute selbst entscheiden, welche Form der Beteiligung für sie die richtige ist“, erläutert der Erste Stadtrat Andreas Dreier. „Mir ist es wichtig, dass viele Jugendliche kommen, denn die Beteiligung von Jugendlichen trägt dazu bei, dass sie lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.“

Bereits jetzt zeigt sich, dass die Jugendlichen viele Ideen, Wünsche und Anregungen haben: eine bessere Skatebahn, ein Kino, gepflegte Bolzplätze und neue Tore, überdachte Treffpunkte, um einfach nur zu chillen, bessere Busverbindungen, Funsport-Möglichkeiten, mehr Läden, Beteiligungsmöglichkeiten.

Um diese Interessen aufzunehmen, fanden in den vergangenen Monaten verschiedene Aktionen bei öffentlichen Veranstaltungen, Jugendverbänden und in weiterführenden Schulen statt. Während der Jugendkonferenz werden verschiedene Themen der Jugendlichen wieder aufgegriffen, diskutiert und Ideen zur Realisierung entwickelt. Dabei geht es dann auch um Ideen für eine dauerhafte Jugendbeteiligung.

Begleitet wird der Prozess sowie die Jugendkonferenz von Uwe Helmes von der Stellwerk Zukunft gGmbH sowie von einem Arbeitskreis mit Vertretern aus Schulen, dem Stadtjugendring, Vereinen, der Politik, des Jugend- und Kulturzentrums „Altes Stahlwerk“, der Stadtjugendpflege und verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung.

Anmeldungen für die Jugendkonferenz nimmt Stadtjugendpflegerin Tanja Werges unter der Telefonnummer 05422/965417 oder per E-Mail: t.werges@stadt-melle.de bis zum Montag, 19. Januar, entgegen.