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Raubüberfall Jugendliche in Melle mit Gaspistole bedroht

Von Martin Dove

Drei Jugendliche haben in Melle zwei Gleichaltrige bedroht. Symbolfoto: dpa/ArchivDrei Jugendliche haben in Melle zwei Gleichaltrige bedroht. Symbolfoto: dpa/Archiv

Melle. Drei Jugendliche im Alter von 14, 16 und 17 Jahre sind verdächtigt, am Samstagabend bei einem Raubüberfall zwei Jugendliche im gleichen Alter mit einer Gaspistole bedroht zu haben. Ein Opfer wurde dabei von den Tätern genötigt, sein Smartphone herauszugeben.

Wie die Polizei am Sonntagmittag mitteilte, müssen sich die drei mutmaßlichen Täter nun wegen des Verdachts einer räuberischen Erpressung verantworten.

Der Raub hat sich am frühen Samstagabend gegen 17.15 Uhr an der Bahnunterführung von der Alten Buerschen Straße zur Waldstraße abgespielt. Die Opfer, zwei 14 und 15 Jahre alte Jugendliche, wurden dabei von drei Tätern mit einer Gaspistole bedroht. Unter vorgehaltener Waffe nötigten die Jugendlichen den 15-Jährigen, sein Smartphone herauszugeben. Daraufhin habe es nach Polizeiangaben eine Diskussion unter den Tätern gegeben, woraufhin sie das Handy schließlich wieder aushändigten.

Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen konnte die Polizei die drei Jugendlichen als Täter ermitteln. Die Beamten fanden im Rahmen einer Durchsuchung auch die bei der Tat verwendete Gaspistole und stellten sie sicher. Nach Polizeiangaben haben die drei Jugendlichen die Tat gestanden. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts einer räuberischen Erpressung.


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