Trend geht zum Drittkind 500. Baby im Klinikum in Melle geboren

Lena heißt das 500. Baby, das in diesem Jahr im CKM zur Welt gekommen ist. Verwaltungsdirektor Christian Schedding, Gynäkologe Holger Mutschall und Hebamme Stefanie Grahl gratulieren Mama Oksana Dridiger. Foto: Kirsten MuckLena heißt das 500. Baby, das in diesem Jahr im CKM zur Welt gekommen ist. Verwaltungsdirektor Christian Schedding, Gynäkologe Holger Mutschall und Hebamme Stefanie Grahl gratulieren Mama Oksana Dridiger. Foto: Kirsten Muck

Melle. Das 500. Baby, das in diesem Jahr im Christlichen Klinikum Melle zur Welt gekommen ist, heißt Lena und kommt aus Bünde.

Grund zur Freude haben deshalb aber nicht nur ihre Eltern Andreas und Oksana Dridiger sowie ihre Brüder Maik (7) und Kiano (5). Freude kommt auch bei CKM -Geschäftsführer Christian Schedding auf. „Bis heute zählen wir 511 Geburten“, freut sich der Verwaltungsdirektor des Krankenhauses beim gestrigen Pressetermin. Im Vorjahr waren es nur 492, im Jahr 2012 504. Er glaubt, bis zum Ende des Jahres auf 520 Geburten zu kommen. Tendenz weiterhin steigend. Denn dem Meller Klinikum kommt zugute, dass das Lukas-Krankenhaus in Bünde die Geburtshilfe Ende Oktober geschlossen hat. Viele werdende Eltern fahren deshalb für die Geburt nach Melle. „Wir rechnen mit 50 bis 70 Geburten mehr als in den Vorjahren“, erklärte Schedding.

Auffallend häufig Drittgebärende

Hebamme Stefanie Grahl kann den Trend bestätigen. In den Vorbereitungskursen registriert sie immer mehr Mütter aus dem Raum Bünde. Und noch ein Trend ist ihr aufgefallen: „Offensichtlich geht der Trend zum Drittkind“, erzählt sie. Die Freude darüber, dass sich immer mehr Familien in Melle für ein drittes oder sogar viertes Kind entscheiden, steht ihr im Gesicht geschrieben. Manchmal gebe sie Kurse für Schwangere, in denen fast nur Drittgebärende seien.

Dem Ältesten ähnlich

Oksana Dridiger liegt mit ihrem dritten Kind also voll im Trend. Bei der Wahl des Krankenhauses war sie allerdings dem allgemeinen Trend voraus. Sie hat auch ihre ersten beiden Kinder schon in Melle zur Welt gebracht, obwohl sie in Bünde das Lukas-Krankenhaus direkt vor der Nase hatte. „Ich habe alle drei Kinder in Melle bekommen, weil es mir hier sehr gut gefallen hat“, sagt die routinierte Mutter, die am 18. Dezember ihre Tochter bekommen hat.

Die Kleine sehe ihrem ältesten Bruder sehr ähnlich, stellte sie schon fest. Bei der Namensgebung hatte ebenfalls der Älteste die Finger im Spiel. „Er hat den Namen vorgeschlagen“, erzählt die 31-Jährige. Zu Weihnachten wird sie mit dem Töchterchen das CKM verlassen, um sich zu Hause von drei Männern betüddeln zu lassen.


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