Marshall und Alexander in Buer Diese Stimmung in Melle suchte ihresgleichen

Von Conny Rutsch

Ein Konzert der Spitzenklasse brachten Marshall, Klaus Jäckle, Richard Whilds, Alexander und Martin Schäfer (von links) ihrem begeisterten Publikum mit nach Buer. Foto RutschEin Konzert der Spitzenklasse brachten Marshall, Klaus Jäckle, Richard Whilds, Alexander und Martin Schäfer (von links) ihrem begeisterten Publikum mit nach Buer. Foto Rutsch

Buer. 550 Zuhörer in der Martinikirche in Buer feierten das Fest der Feste mit dem Konzert von Marshall und Alexander.

Feierlich, besinnlich und fröhlich brachten die Sänger mit ihren Begleitern eine Stimmung in die Kirche, die ihresgleichen sucht. „Ich könnte denken, Sie sind alle wiedergekommen“, begrüßte Martinimusik/Organisator Matthias Breitenkamp seine Gäste in der Kirche. Schließlich sind Marshall und Alexander seit Jahren gern gesehene Gäste in Buer. Und mit „Oh, du fröhliche“ leiteten die weltbekannten Sänger ihr Weihnachtsprogramm ein. Dass sie zu Tränen rührten oder auch zum Lachen reizten, zeigt, dass sie mit höchster Professionalität ihr Publikum erreichen. Sie atmen gemeinsam, sprechen ihre Wörter gemeinsam zu Ende, alles passt. Gedichte und Texte von Christian Morgenstern bis Goethe begleiteten ihre Musik besinnlich.

Und sie haben immer hochinteressante Künstler mit auf der Bühne. Der Gitarrist Klaus Jäckle, der schon für Herbert von Karajan spielte, begleitet die Sänger von Anbeginn ihrer gemeinsamen Karriere. Das von Frédéric Chopin für Klavier komponierte Regentropfenprelude spielte er auf seinem Instrument in einer Soloeinlage so wunderschön, dass er Bravorufe erhielt.

Applaussalven ohne Ende

Richard Whilds am Harmonium, Musiker der bayrischen Staatsoper München, arrangiert für die Musiker die Lieder, und Martin Schäfer an Klarinette und Bassklarinette komplettiert die Begleitung auch noch mit Backgroundgesang.

Englisch, Französisch und Italienisch: Weihnachtslieder aus aller Herren Länder bringen die Sänger mit in die Kirchen und erreichen damit auch vielsprachig ihr Publikum.

Selbstverständlich fehlt kein einziges deutsches Weihnachtslied in ihrem Programm: Von „Ihr Kinderlein kommet“ bis zu „Lasst uns froh und munter sein“ bringen sie alles mit, was das Herz begehrt. Der „Abendsegen“ aus Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ und das „Halleluja“ aus Händels „Messias“ machten die Weihnachtsstimmung perfekt.

Dass diese Musiker aber auch ganz anders können, zeigten sie in einer ihrer Zugaben: Das rotnasige Rentier Rudolf provozierte in der Martinikirche Applaussalven ohne Ende.


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