Waldweihnacht des TSV Dem Regen einfach die Rote Karte gezeigt

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Mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern begleitete der Oldendorfer Posaunenchor die Waldweihnacht im TSV. Foto: Christina WiesmannMit stimmungsvollen Weihnachtsliedern begleitete der Oldendorfer Posaunenchor die Waldweihnacht im TSV. Foto: Christina Wiesmann

cew Oldendorf. Eine liebenswerte Tradition hat seit vielen Jahren die Waldweihnacht des TSV Westerhausen-Föckinghausen. Wenige Tage vor Weihnachten stimmt sie auf besinnliche Weise auf das nahende Fest ein.

Darum trafen sich auch in diesem Jahr am Samstag vor dem vierten Advent zahlreiche Besucher am Sportplatz am Ebbergeweg. Eigentlich sollte eine Fackelwanderung wie eh und je zum Wasserhochbehälter am Westerhauser Berg führen, doch stetiger Regen und kräftiger Wind machten einen dicken Strich durch die Rechnung. Eine gelungene Lösung war jedoch schnell gefunden und dem fiesen Regen somit die Rote Karte gezeigt. Denn es versammelten sich einfach alle unter einem schützenden Dach auf dem Sportplatz. Da war es dann nicht nur trocken und windgeschützt, sondern auch gemütlich.

Rainer Mallon las die Geschichte „Abenddämmerung“ des Autors Hinrich Westphal. Es ist eine Geschichte über die Adventszeit, über die Symbolik der Kerzen. Kurz: Eine Geschichte, die keine große Kulisse benötigt und die doch so einleuchtend ist: „Adventskerzen als Symbol. Als Symbol für die Hoffnung auf das ewige Licht, das der Welt einen neuen Schein geben wird.“ Dass die vier Kerzen für Frieden, Glauben, Liebe und Hoffnung stehen, verrieten Emily Zur Nedden und ihre drei Vereinskolleginnen mit ihrer kleinen märchenhaften Adventserzählung.

Mit Andacht

Die Andacht hielt Pastor Karsten Keding, gemeinsam mit seiner Frau Martina. Und er erinnerte daran, dass auch Maria und Josef Improvisationstalent besaßen: „Sie haben sich auf den Weg gemacht, bei Wind und Wetter. So wie wir heute hier in Westerhausen. Auch sie mussten sich ein trockenes Plätzchen suchen. Man sieht: Wieder haben wir etwas gemeinsam.“

Kartoffelpfannkuchen

Der Posaunenchor Oldendorf begleitete die Andacht mit festlichen Weihnachtsliedern. Und ganz traditionell gab es danach für alle dampfenden Glühwein oder Kinderpunsch, Brezeln und die obligatorischen Kartoffelpfannkuchen – frisch gebacken auf der großen Platte. 50 Kilogramm Kartoffeln hatten die fleißigen Helferinnen dafür zu Teig verarbeitet. Als deftiges Schmankerl versüßten die Pfannkuchen so manch einem sicherlich den Tag und ließen das schmuddelige Wetter in selige Vergessenheit geraten.


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