Umzug mit Sack und Pack Kindergarten Westerhausen: Teil der Kinder umgesiedelt

Gemütlich wie immer, auch wenn der Platz ein anderer ist: die Frühstücksecke im ASH.

            

              
              Foto: Christina WiesmannGemütlich wie immer, auch wenn der Platz ein anderer ist: die Frühstücksecke im ASH. Foto: Christina Wiesmann

cew Oldendorf. Los geht’s in Westerhausen, am Albert-Schweitzer-Kindergarten wird kräftig gebaut. Aus zwei Regelgruppen entstehen derzeit zwei Krippengruppen, weil die Anzahl der angemeldeten Kinder unter drei Jahren stetig zunimmt. Umziehen mussten deshalb die kleinen Elefanten und Löwen.

„Mit Sack und Pack sind wir an nur einem Wochenende umgezogen“, erzählt Anita Mallon, Leiterin des Westerhausener Kindergartens. Der Grund ist nachvollziehbar, denn endlich gehen die Bauarbeiten los, die aus zwei normalen Gruppenräumen zwei Räume für Krippengruppen entstehen lassen.

Bevor jedoch der Bagger anrücken konnte, mussten zwei Gruppen komplett umziehen. Aus dem Kindergarten ging es für die Löwen- und die Elefantengruppe inklusive 44 Kindern ins benachbarte Albert-Schweitzer-Gemeindehaus (ASH). Der Umzug war blitzschnell erledigt – wohl auch dank der tatkräftigen Hilfe zahlreicher Papas und Ehemänner der Erzieherinnen. „Wir mussten den Kindergarten dafür nicht einen Tag schließen“, ist Anita Mallon noch immer begeistert über den reibungslosen Ablauf.

In der vergangenen Woche rückte dann schweres Gerät an, um den Container, der als Gruppenraum genutzt wurde, abzutransportieren. Für die Kinder eine Situation mit gemischten Gefühlen. „Es war für sie einerseits sehr aufregend, als wir mit allen 100 Kindern vom ASH aus zugesehen haben, wie der Container mithilfe des riesigen Krans über den Kindergarten hinweggehoben wurde“, erinnert sich die Kindergartenleiterin. Manche Kinder machten sich aber auch ein wenig Sorgen und dachten, „der Kran macht den Kindergarten kaputt“. Nun ist jedoch alles geklärt, und die Kleinen wissen sehr genau, dass ihr Kindergarten jetzt noch schöner wird.

Die Elefanten und Löwen, die sich derweil im ASH eingelebt haben, finden ihr Provisorium gar nicht übel. Und mal ehrlich: bodentiefe Fenster, ordentlich Platz und einen direkten Zugang zum Außengelände ihres Lieblings-Kindergartens – wem könnte das schon missfallen? Unkompliziert ist auch die Situation auf dem „stillen Örtchen“: Die Toiletten wurden auf die Knirpse angepasst, ihre bunten Handtücher hängen in Reih und Glied an einer Leiste im Waschraum. Mit einem Zaun wurde das Gelände des ASH mit den Außenanlagen des Kindergartens verbunden. Spielen und toben mit ihren Freunden, die im Gebäude nebenan bleiben konnten, ist damit weiterhin ganz unkompliziert möglich.

Unkompliziert an anderen Plätzen untergebracht wurden auch die örtlichen Gruppen und Vereine, die die Räume des ASH sonst für ihre Arbeit oder Übungsstunden nutzen. Ortsbürgermeister Peter Bungard resümierte: „Für unseren Ort ist der Umbau des Kindergartens ein wichtiger Baustein für die örtliche Infrastruktur.“ Und da ziehen eben alle gerne gemeinsam an einem Strang.