Der November in Melle Fabelhaftes, aber kein märchenhaftes Melle


uhl Melle. Im November gab es in Melle einiges Positives zu berichten. Ein Höhepunkt war das „Fabelhafte Melle“.

Gleich zu Beginn des Monats testeten sieben Kinder für das Meller Kreisblatt die neuen Spielgeräte in der Mühlenstraße . Ihr Urteil war eindeutig - alle Geräte waren toll. Elena (8 Jahre) meinte gar „zehnmal super und einmal geil“. Alle freuten sich schon auf den nächsten Einkauf mit ihren Eltern, denn während diese shoppen, wollen die Kids spielen. Auch der Ortsrat Melle-Mitte zeigte sich begeistert. Tiefbauamtsleiter Thomas Große-Johannböcke wies darauf hin, dass nun alle Geschäfte barrierefrei zu erreichen seien.

Die Kinder konnten die neuen Spielgeräte während des „Fabelhaften Melle“ ausgiebig ausprobieren und nachdem sie sich ausgetobt hatten ins Forum weitergehen, wo das alljährliche Meller Puppenspielfestival stattfand. Birgit Neemann vom Mobilen Figurentheater aus Bremen gewann in einer knappen Entscheidung die „Meller Else“. Alle teilnehmenden Puppenbühnen überzeugten mit tollem Figurenspiel.

Zum Motto „Fabelhaftes Melle“ würde auch ein neuer Märchenwald gut passen. Doch im November wurde klar, dass dieser auch nicht an der Diedrichsburg entstehen wird. Elke Freifrau von Vincke gab im Namen ihres Mannes bekannt, dass ein Märchenwald sich nicht mit den Wildschweinen im Wildgehege vertrage. Wie es nun weitergeht ist unklar. Mittlerweile ist auch der Grönenbergpark im Gespräch. Für die Neuverpachtung der Diedrichsburg besteht hingegen Hoffnung. Der langjährige Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Hermann Kuipers, berichtete von Interessenten, „und das gibt uns Anlass zu vorsichtigem Optimismus“.

Rechtzeitig zum Volkstrauertag wurde am Ehrenmal im Heldenhain eine Edelstahlplatte aufgestellt. Auf ihr sind die 172 Namen der Gefallenen mit einer speziellen Lasergravur eingearbeitet. Auf dem Sandsteinsockel sind die Namen unleserlich geworden. Ursprünglich sollte das Projekt schon im Sommer abgeschlossen werden.

Einen großen Erfolg verbuchte die Bürgerinitiative „Keine 380-kV-Freileitung am Teuto“. Sprecher Frank Vornholt war überwältigt von den 1304 Einwendungen gegen die Freilandtrasse , die er an Bürgermeister Reinhard Scholz überreichte. Auf der Strecke Lüstringen-Wellingholzhausen haben über 5000 Bürger ihren Einwand formuliert, gerechnet hatte die Initiative mit 1000.

Auch aus der Natur gab es im November einen großen Erfolg zu vermelden. Nach 50 Jahren sind an der Else bei Bruchmühlen Otterspuren entdeckt worden. Nun sind weitere Beobachtungen nötig, um auszuschließen, dass es sich um eine Einmalsichtung handelt. Die biologische Station Herford wird Wildkameras aufstellen.

Im Sport zeigte sie Showgruppe „SCrebeldance und Trix“ eine meisterliche Leistung. Im Bundesfinale des „Rendezvous der Besten“ in Berlin kamen die Tänzerinnen und Turner unter die ersten 15 und sind somit „DTB-Showgruppe 2014“.

Und dann waren da noch die Bautenschutzmatten im Bahnhofstunnel . Um die Rutschgefahr im Winter zu mindern, ließ die Stadt solche Matten verlegen. Kosten: 5000 Euro. Im Frühjahr werden sie wieder entfernt, denn dann werden die rutschfesten Fliesen verlegt, um die noch Streit herrscht.