Anträge von Anliegern abgelehnt Die Bäume an den Meller Straßen bleiben stehen

Von Martin Heuer

Die Bäume bleiben stehen, auch an der Wittekindstraße. Foto: Norbert WiegandDie Bäume bleiben stehen, auch an der Wittekindstraße. Foto: Norbert Wiegand

Melle. Die Bäume an der Kiebitzstraße und Danziger Straße bleiben stehen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Sitzung des Ortrates Melle-Mitte, auf der der Antrag der Anlieger auf Beseitigung der Baumhaseln diskutiert wurde.

Aufgrund der Probleme mit Laub und Fruchtanfall hatten zudem auch die überwiegend älteren Anlieger der Wittekindstraße, Aargauweg (jeweils Ahorn) und Maschgarten (japanische Kirsche) gleichlautende Anfragen an den Ortsrat gestellt. Doch in allen Fällen sahen die Orträte keine Veranlassung für eine Fäll-Aktion und entschlossen sich zu einem einstimmigen Votum.

„Es gibt keinen sachgerechten Fall, Bäume zu beseitigen“, erläuterte Josefa Schmitz vom Umweltamt den Sachverhalt. Um einen Baum zu fällen, müsste schon eine Erkrankung des Baumes, eine Verkehrsgefährdung oder dringende Baumaßnahmen vorliegen. Da in allen Fällen jedoch die Anwohner wegen des starken Laubanfalls um Hilfe gebeten hätten, lägen diese Umstände nicht vor. Ortsbürgermeisterin Gerda Hövel regte an, in den entsprechen Straßen bei jüngeren Nachbarn um Hilfe bei der Laubbeseitigung zu bitten.

Eine kurze Diskussion gab es zum Tagesordnungspunkt zum „Straßenendausbau Alruneweg“. Annegret Mielke (SPD) regte an, die ganze Straße ins Visier zu nehmen und nicht den westlichen Bereich außen vor zu lassen. „Das ist eine Gemengelage, die zu Meinungskollisionen führen könnte. Dazu kann es im westlichen Bereich noch Bedarf für Wohnbebauung geben“, entgegnete Leonhard Birke (CDU). So wurde beschlossen, zunächst den B-Plan-Bereich auszubauen. Danach soll die Situation im westlichen Bereich geklärt werden, „Nun ist die Verwaltung gefordert, Gespräche zu führen“, so Hövel.

Zudem beschloss der Ortsrat einstimmig, das 2015 in Melle stattfindende Partnerschafttreffen des Gymnasiums mit den Gymnasien aus dem belgischen und französischen Melle mit 1000 Euro zu bezuschussen.