Gründung erfolgte 1993 Der Deutsch-Amerikanische Freundeskreis Melle, Teil 2

Von Wilhelm Knigge

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Zur Einweihung des New-Melle-Platzes 2007 kam auch Besuch aus New Melle in den Grönegau. Archivfoto: Jürgen KrämerZur Einweihung des New-Melle-Platzes 2007 kam auch Besuch aus New Melle in den Grönegau. Archivfoto: Jürgen Krämer

Melle. Auf Initiative des Ingenieurs Wilhelm Röper aus Suttorf und des Schreibers dieser Zeilen wurde am 28. Februar 1992 der „Deutsch-Amerikanische Freundeskreis“ von etwa 40 Amerikafreunden gegründet. Ehrengast war Walter Kamphoefner aus New Melle, damals Gastdozent an der Ruhruniversität Bochum.

Tiefbau-Ingenieur Wilhelm Röper aus Suttorf wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende wurde die Krankenpflegerin Bärbel Thoms.

Am 12. August 1992 kam Alberta Toedebusch nach Melle, um einen Findling auszusuchen, der zur Erinnerung an die Partnerschaft in New Melle aufgestellt werden sollte. Beim Fuhrunternehmer Walter Bockbreder in Meesdorf fand sie einen geeigneten Stein, den Arbeiter in einer Sandgrube in Markendorf ausgebuddelt hatten, 1,20 Meter breit, 1,25 Meter hoch und etwa drei Tonnen schwer. Der Fabrikant Hubert Heitz in Gerden sorgte dafür, dass der schwere Stein per Schiff über den Atlantik gebracht und danach mit einem Lastwagen nach New Melle transportiert wurde. Dort traf er am 12. November 1993 ein und wurde vor dem „Communitiy-Club“ aufgestellt und mit einer Plakette versehen.

36 Freunde aus New Melle unter der Leitung von JoAn und Robert Hamel kam vom 1. bis 5. September 1994 in den Grönegau. Sie nahmen zusammen mit den Meller Freunden an der 825-Jahr-Feier und am „Blüten- und Trachtenfest“ teil.

1997 hatte der Freundeskreis in Melle 65 Mitglieder. Durch Vermittlung von Hubert Heitz absolvierte Marco Weyerer aus Neuenkirchen 1997 ein Praktikum in einem chemischen Betrieb in High-point, North Carolina.

In der Mitgliederversammlung am 17. Februar 2010 trat Wilhelm Röper zurück und wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Sein Nachfolger wurde der bisherige Kassenwart Wolfgang Dreuse aus Osnabrück.


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