Kart: Startprobleme gemeistert Positiver Abschluss für Meller Tamino Bergmeier

Hat gut lachen: Kartfahrer Tamino Bergmeier ist der Umstieg auf die nächsthöhere Klasse geglückt. Foto: privatHat gut lachen: Kartfahrer Tamino Bergmeier ist der Umstieg auf die nächsthöhere Klasse geglückt. Foto: privat

Melle. Kartpilot Tamino Bergmeier hat zum Saisonabschluss noch einmal ein Zeichen gesetzt und sich den Vize-Titel beim DMV-Silberpokal in der Junior-Klasse auf dem Hunsrückring gesichert.

Der Start ins Jahr verlief durchwachsen für den Youngster aus Melle. Hoch motiviert ging er als deutscher Meister den nächsten Schritt in die nächsthöhere Klasse der Junioren. Die Umstellung verlief reibungslos. Auch das Training in Verbindung mit den Winterpokalrennen in Emsbüren ließ hoffen. Doch bei den ersten Rennen der deutschen Rotax-Max-Challenge bekam Tamino dann Probleme.

„Ich habe gemerkt, dass meine Kraft nicht bis zum Ende der Finalrennen reicht. Die Zweikämpfe sind viel härter und verbrauchen noch mehr Energie“, erkannte der Zwölfjährige, der dieses Jahr der jüngste Teilnehmer in der Junior-Klasse war. „Natürlich hätte ich noch ein Jahr Mini fahren können, aber als Meister muss man wechseln“, so Bergmeier weiter.

Das Kraftausdauertraining wurde im Frühjahr umgestellt und die Intensität erhöht. Taminos Resultate wurden in der Folge von Rennen zu Rennen besser. Mitte des Jahres erkannte der Jugendliche, auf dem richtigen Weg zu sein. Anfang August stand dann das bis dato größte Ereignis seiner noch jungen Laufbahn an: die Europameisterschaft der Rotax-Mini-Klasse im österreichischen Bruck. Als amtierender deutscher Meister angereist, musste sich Tamino mit knapp 50 Fahrern bei bis zu 40 Grad Celsius auf dem Highspeedkurs auseinander setzen. Mit Bravour: Er wurde Vierter und bester Deutscher bei seinem ersten internationalen Auftritt.

Durch diese Erfahrung gestärkt, ging Tammy in die Vorbereitung auf die Finalrennen der RMC im September auf dem Hunsrückring in Hahn. Im gut besetzten Starterfeld der 41 Junioren belegte Tamino am Ende den 14. Platz der Meisterschaft.

Zum Saisonabschluss ging es einen Monat später noch einmal nach Hahn. Der DMV hatte zum Silberpokal geladen. Beflügelt durch sein gutes Abschneiden beim Finale der RMC, war Tammy nun wirklich in der Junior-Klasse angekommen. Das ganze Wochenende war der Youngster aus Melle nicht zu bremsen und am Rennsonntag hätte es fast wieder mit dem Titel des deutschen Clubsportmeisters geklappt. Er wurde Dritter im Vorfinale und gewann das Finale, aber in der Addition der Punkte der beiden Rennen reichte es „nur“ zum Vize-Titel. „So kann es weitergehen“, freute sich der Meller dennoch.

Der junge Motorsportler bereitet sich jetzt bereits auf die Saison 2015 vor. Das Wintertraining gestaltet er dabei auf seiner Heimbahn in Emsbüren. Die Saisonplanung ist im vollen Gange. Die Hauptserie wird wieder die deutsche Meisterschaft der Rotax-Max-Challenge sein. Für seine weitere Entwicklung sind Gaststarts in internationalen Serien geplant.