Vorsorge rettet Menschenleben Mammographie-Screening in Melle

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Werben für das Mammografie-Screening (v.l.): Andreas Dreier (Erster Stadtrat), Marita Feller (Gleichstellungsbeauftragte), Ärztin Dr. med. Alexandra Beck und Andreas Kamphaus von der Praxis Drewes + Partner. Foto: StadtverwaltungWerben für das Mammografie-Screening (v.l.): Andreas Dreier (Erster Stadtrat), Marita Feller (Gleichstellungsbeauftragte), Ärztin Dr. med. Alexandra Beck und Andreas Kamphaus von der Praxis Drewes + Partner. Foto: Stadtverwaltung

Melle. Jedes Jahr erkranken 75000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs. So hart die Diagnose auch ist, die Heilungschancen sind gut. Denn die Früherkennung ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung des Krebses. Deshalb haben Frauen in Melle ab sofort wieder die Möglichkeit, an der Früherkennung von Brustkrebs teilzunehmen – und zwar im sogenannten Mammobil.

Das Mammobil steht bis Mitte Februar am Ärztehaus auf dem Gelände des Christlichen Klinikums am Engelgarten in Melle-Mitte. 5800 Frauen in Melle sind aufgerufen, sich an der kostenlosen Vorsorge-Aktion zu beteiligen.

„Die regelmäßige Teilnahme kann dazu beitragen, Menschenleben zu retten“, machten die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Marita Feller, und der Erste Stadtrat Andreas Dreier bei einem Besuch in dem hochmodern ausgestatteten Spezialfahrzeug deutlich.

In Melle beteiligten sich in der Vergangenheit 72 Prozent der Frauen zwischen 50 und 69 Jahren am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm. Ohnehin liegt die Teilnahmerate in der Region Südwest-Niedersachsen mit 70 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

„Wir wollen bereits die Frühstadien finden. Es geht um die Frauen, die keine Beschwerden haben und klinisch unauffällig sind“, erläutert Dr. Alexandra Beck, die programmverantwortliche Ärztin von der Praxis Drewes + Partner aus Osnabrück. Der Vorteil für die Frauen sei groß: Je früher die Ärzte Hinweise auf ein Karzinom finden, desto besser, weil dann die Heilungschancen sehr hoch sind und eine schonende Therapie durchgeführt werden kann. Der Vergleich mit den schon vorliegenden Mammografien der letzten Runde werde die diagnostische Sicherheit erheblich erhöhen, sagte die Medizinerin weiter.


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