Freundinnen gehen auf Weltreise Von Melle in die Welt starten Lena und Isabell

Von Konstantin Stumpe

Die beiden Weltreisenden: Isabell Martinetz und Lena Schierbaum. Foto Konstantin StumpeDie beiden Weltreisenden: Isabell Martinetz und Lena Schierbaum. Foto Konstantin Stumpe

Melle. 20 Länder und 4 Kontinente – die zu entdecken ist das Ziel der Freundinnen Lena Schierbaum und Isabell Martinetz, alle außer Afrika und Europa. Am 1. Dezember beginnt die Reise der beiden 26-Jährigen.

stum Melle. 20 Länder und 4 Kontinente – die zu entdecken ist das Ziel der Freundinnen Lena Schierbaum und Isabell Martinetz, alle außer Afrika und Europa. Am 1. Dezember beginnt die Reise der beiden 26-Jährigen. Als Erstes reisen die Freundinnen nach Indien. Vom Flughafen Frankfurt starten die beiden in Richtung Mumbai. Im Süden Indiens planen sie eine Tour mit einem Hausboot durch sehenswerte Sumpfgebiete.

Im Laufe ihrer Reise werden die jungen Frauen in Form von Reiseberichten für das „Meller Kreisblatt“ schreiben. „Um unsere Familie und unsere Freunde auf dem Laufenden zu halten planen wir zusätzlich, einen Blog zu schreiben, aus dem sich alle informieren können, was wir grade so treiben“, erzählt Isabell, „so müssen wir nicht alles zehn Mal schildern und jeder kann es lesen, wann er möchte.“

Die beiden kennen sich seit der Schulzeit und haben zusammen ihr Abitur in
Melle absolviert. Obwohl ihr Studium sie geografisch von einander getrennt hat, sind die 26-Jährigen immer im selben Freundeskreis geblieben. Isabell hat ihren Master in Personalmanagement vor zwei Jahren in Halle an der Saale gemacht und Lena ihren Master in Fremdsprachen in Frankreich.

Nach ihrem Studium habend die beiden ihre erste große Reise angetreten. Zusammen ging es in den Urlaub nach Neuseeland. „Die Erfahrungen, die wir dort gemacht haben, haben in uns letztendlich den Wunsch bestärkt, eine Weltreise zu unternehmen“, erklärt Lena.

Zwei Jahre haben die jungen Frauen für ihre Reise gespart. Trotzdem wollen die beiden unterwegs immer mal wieder den ein oder anderen Job annehmen. „Vor allem in Neuseeland und Australien kann man das gut machen. Wenn wir unterwegs auf ein soziales Projekt treffen, das Backpacker unterstützt, wäre das auch interessant.“

Die Arbeit verschafft den beiden zudem die Möglichkeit, „aus dem Leben eines reinen Urlaubers hinauszutreten und die Einheimischen kennenzulernen.“

Der Sonne hinterher

Nach ihrem Aufenthalt in Indien planen die Freundinnen, immer der Sonne nachzureisen. „Wir haben unsere Reise so geplant, dass auf dem Kontinent wo wir grade sind, Sommer ist“, erklärt Isabell, „außerdem spart das Platz im Koffer“, ergänzt Lena. Nach dem Aufenthalt in Indien geht es nach Südostasien, von dort nach Südamerika, Hawaii und wieder zurück auf die andere Seite der Erde nach Australien, Fidschi und Neuseeland. „Genaue Routen in unseren Reisezielen haben wir aber nicht. Vieles ergibt sich einfach so“, meinen die beiden.